Wir dachten bis auf Idrija sei es höchstens eine Stunden, aber weit gefehlt. Wir haben ja vor diesem Dorf oder Städtchen unser Nachtlager gestern gestellt. Wir laufen im Wald herum und suchten den Weg, was Zeit kostet. Der Weg ist steil runter. In dem Dörfchen geht das Suchen weiter. Da Sonntag ist, finden wir nur eine Bäckerei die offen hat. Die ist aber mit nur mit „Pizza“ angeschrieben, was die Suche nicht wirklich vereinfacht.



Der Mann, der uns bedient ist sehr unfreundlich und sichtlich genervt. Wir haben uns eine Strategie überlegt, wie wir mit dieser Art umgehen. Wir grinsen die Leute an und verteilen Komplimente. Ich fragt ihn wieviele Sprachen er beherrsche, weil er gleich ins Englisch gewechselt hat. Er kann fünf Sprechen, ich unglaublich das ist ja genial…

Er ist danach nett und hat uns für das Brot noch Fleisch dazu gegeben vom Kebabspiess.
Um zwölf Uhr stiegen wir wieder aus dem Tal mit dem Fluss Idrijko hoch. Oben angekommen sind wir völlig durchgeschwitzt.

Oben beginnt die Cerkljansko Berglandschaft. Wanderung durch das wald- und wiesenreiche Bergland mit zahlreichen Bauernhöfen, Kirchen und Ortschaften. Man wandert größtenteils über Asphaltweg.

Wir winken allen Leuten zu und die meisten winken etwas irritiert zurück oder lächeln sogar Teilweise zurück. Bis jetzt habe ich immer gedacht, die Schweizer seien etwas unterkühlt oder zurückhaltend, aber im Vergleich zu den Slowenien ist die Schweiz Disneyland.
Aber man muss sagen, wenn du die Leute anredest, wechseln sie gleich ins Deutsche oder Englisch.Mit Englisch kommt man in Slowenien problemlos durch.
Desto länger wir in Slowenien unterwegs um so begeisterter wir sind. Die Ruhe, die Landschaft die korrekte kurze Art der Leute, vielleicht nicht die fröhlichsten.



Das Zelt stellen wir in einen Fahrweg am Waldrand. In der Ferne sehen wir Lichter von Häusern. Wieder mal ein genialer Zeltplatz wo wir mit Bestimmtheit niemanden stören.