VA 8 Tag 16. August 2023 Dom na Komni – Trenta

Wir lassen es langsam angehen. Um acht Uhr gibt’s Frühstück und genau um neun Uhr wird alles abgeräumt.

Morgens aus dem Fenster

Ich mit meiner verträumten Art habe ich prompt den zweiten Gang verpasst, also das nächste mal mach ich’s wie Andy. Riesige Portionen beim ersten Mal holen am besten noch ein zweiten Kaffee dazu, von Andy kann man immer noch was lernen.Sehr geschäftuchtige Hüttenwartin ist hier.

Andy kauft für 10 Euro 2 Flaschen Wasser. Wir sind so auf Schäfchen getrimmt. Es muss nur jemand fragen ob wir Wasser dabei haben und schon kaufen wir Wasser.

Wir finden immer irgendwo Wasser, wenn das mal etwas länger geht ist’s für uns kein Problem. Ich finde,Wasser ist einfach für jeden da und sollte nicht so teuer gehandelt werden. An einem Wandertag verbrauchen wir locker 6 Liter also das würde richtig teuer für jeden.

In dieser Etappe sind wir in der wunderschöne Welt der Bergseen, im Triglaf Nationalpark unterwegs. Bergseen gibt es offiziell sieben, es können jedoch jahresbedingt weniger oder mehr sein.

Die Gewässer aus den Seen fließen durch das Innere der Karstwelt ab und quellen im Wasserfall Savica pod Komarčo wieder ans Tageslicht empor.
Wir wandern von einem See zum nächsten hoch. Das Wetter wird immer schlechter.

Wir hatten wieder mal mehr Glück als Verstand. Anstatt auf dem Pass hoch, wo der Via Alpina gegangen wäre, sind wir rauf zur Hütte Zasavska Nova na Prehodavcih gewandert, also wiedermal (ausnahmsweise)falscher Weg.

Hütte Zasavska Nova na Prehodavcih

Ich sagte zu Andy bei einer Weggabelung wir müssen Rechts hoch und Andy nein gerade aus. Ich habe die Wegbeschreibung gelesen und Andy die Karte auf dem Handy nur hatte er keine Verbindung.

Mir war’s egal, weil auf den Pass hoch bei der Schwarzen Wolke die hinter uns war sah nicht nach Vergnügen aus.

Nach einer halben Stunde sassen wir im trocknen in der Hütte und draussen tobte das Gewitter.Netter Hüttenwart und tolle Leute hier. Wir reden mit drei Jungs aus Holland haben viel gelacht miteinander.

So nach einer Stunden war der Spuk vorbei und wir stiegen ins Tal ab. Auf dem Weg nach Trenta trafen wir noch 7 junge Frauen die das Gewitter in freier Natur erlebten. Unten wieder auf den Via Alpina zu gelangen. Vor dem Dorf stellten wir das Zelt etwas versteckt in den Wald auf und genossen den Abend.

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