Andy sitzt vor der Hütte als ich aufwach. Er ist schon hell wach und es ist etwa sechs Uhr. Er geniesst die Morgenstimmung, denkt überhaupt nicht daran mir zu helfen beim Einräumen unsere Sachen. So könnte er wahrscheinlich ewig sitzen. Er ist voll am Träumen, ganz in seinem Element.

Der Weg bis zur Meilerhütte ist noch etwas mehr als eineinhalb Stunden durch loses Geröll queren. Die Gemsen die wir sehen springen in den Abhang so geschickt, ein Junges schaut uns an und bleibt auf dem Weg stehen, richtig mutig der kleine. Zum Glück sind wir gestern nicht zur Hütte hoch, da diese aus allen Nähten platzt.

Ist ja klar die Zugspitze ist unser nächstes Gebirge und wir hoffen dass das Wetter schön bleibt.



Den Gipfel „Westliche Törlspitze“ könnte man erklettern wir schauen zu wie zwei raufklettern, ohne Seil dafür mit Helm. Der Abstieg bis ins Partnachtal geht wieder unglaublich in die Knie sehr steil und trittsicher ist hier ein Muss. Der Beschrieb von dieser Etappe war: erholsames wandern, also wir waren froh im Tal angekommen zu sein.

Die Knie und Oberschenkel schmerzen unglaublich diese Höhenmeter meistens steil bergauf oder bergab, also die Via Alpina finde ich sehr Anspruchsvoll mit den Höhenmetern..

Der Weg geht wieder hoch, zuerst im Tal und dann kräftezehrend über Steine und Geröll bis zur Knorrhütte.

Zuerst überlegen wir hier zu übernachten, es stinkt uns um fünf Uhr schon Feierabend zu machen. Auch die Aussicht in einer sehr belegten Hütte die Nacht zu verbringen mit null Sicht mit dem Nebel. Wir entscheiden weiter zu laufen, weiter unten werden wir das Zelt stellen. Es geht noch über Grenze nach Österreich

Es nervt schon ein wenig, wir bei der Zugspitze und an ein Aufstieg zur Zugspitze ist nicht zu denken, bei der Wetterlage.

Der Via Alpina geht ja eigentlich auch nicht darüber sondern unten durch ist aber auch sehr anspruchsvoll zu wandern. Wir stellen das Zelt 🏕️ auf dem Feldernjöchl mit Sicht auf die Berge. Auch zeigt sich die Sonne noch ein wenig, also doch ein gelungener Wandertag.