Wir stehen um sechs Uhr auf das Wetter ist schön und wir haben gut geschlafen.Wir freuen uns auf den Bergsee der kommen soll, also schnell hoch.

Der kristallklare Bergsee gleicht eher einer trüben Pfütze mit viel Kuhscheisse! Das war’s dann auch. Wir denken das ist wirklich schade auch überall noch Plastikabsperrbänder an den Gebüschen vom Vieabtrieb und alles ziemlich zusammen getrampelt. Ob das so gut ist für die Alpen vielleicht auch zufiele Tiere auf die Fläche. Da wundert man sich schon, wenn dann noch Schilder angebracht werden, da drauf steht denn Weg nicht verlassen wegen der Bergflora. Jedenfalls haben wir kein schlechtes Gewissen wenn wir unsere Zelt aufstellen, wir hinterlassen es immer sauber. Meistens kommen die Wildtiere eher zu nah als das wir sie stören und das ist ja schön.
In der Mindelheimer Hütte kommen wir erst um elf Uhr an die Zeitangaben waren lustig mal hiess es 5 Stunden dann wieder 3 1/2 für Frühstück waren wir zu spät.

Die nette Hüttenwartin brachte uns Suppe und Apfelstrudel mit warmer Vanillesauce nicht schlecht. Anschliessend kommt noch ein kleiner Anstieg zum Wiedengrundkopfsattel.
Danach geht es bergab bis zur Koblat, einem Bergrücken zwischen Kleinwalsertal und Tannberg nahe der deutsch-österreichischen Grenze.

Weiter geht der Weg bis zur Widdersteinhütte unmittelbar am Fuße des wuchtigen Widdersteins 2533 müM. Anschliessend zum Hochtannbergpass

(1.676m) hinab und danach zum Körbersee. Unglaublich eine Berglandschaft die hier ist im Voralberg.

Wir gehen talwärts bis nach Schröcken mehr oder weniger auf Asphalt und mir schmerzen die Füsse. In Schröcken essen wir beim Dorfladen mit einem Töfffahrer und Andre Spitzname „Olaf“. Er wandert den Jakobsweg. Wir sind beeindruckt von seinem Rucksack 25 Kilo trägt er, wir zusammen bringen es auf 13 Kilo.



Wir müssen weiter gehen der Weg geht wieder Bergauf. Es ist schon am eindunkeln als wir beschliessen Feierabend zu machen. Andy; ich geh schnell dort oben schauen ob es geht um das Zelt zu stellen. Ich; wollen wir nicht hier irgendwo. Was soll’s er ist schon Weg, als er oben ist winkt er. Ich steige hoch Andy ist weg, ich denke er ist weiter nach vorne gegangen.
Er hingegen ist weiter oben nach unten gegangen um mich zu holen, mittlerweile war’s dunkel. Er flucht unten. Ich kraxele oben durch den Hang und Fluche ebenfalls, irgendwann hört er mich und kommt hoch. Entspannter Abend ist anderst. Mittlerweile reden wir nur das nötigste in solchen Situationen. So eskaliert es dann nicht. Das hat sich bewährt auf unseren Reisen.
