Wir müssen früh raus, weil bis zur Hütte ist es höchstens noch eine halbe Stunde. Die Sonne geht auf und wir sind auf dem Schadonapass 1834 müM und wieder mal voll motiviert weitergewandert.

Leider nur falsch den Weg nach unten genommen, wir merken es und müssen wieder zurück um den Weg zu einem Sattel zu nehmen. Wir wettern über die Kennzeichnung des Via Alpina. Auf dem Sattel angekommen schaue ich nach und muss sagen es ist eindeutig unser Fehler. Andy ignoriert es und wettert weiter. Dann sieht er die Schweizer Berge und die Welt ist wieder heiter, ich muss lachen.
Der Rest des Tages ist fleiss Arbeit. Zuerst im rutschigen Gelände runter bis zu einer Strasse. Auf dieser in ewigen Schlaufen bis zu einem kleinen Dörfchen Buchboden auf 919 müM. Dort gehen wir ins Restaurant um einen Kaffee zu trinken. Unser reinkommen wird von vier Bergspezialisten begutachtet.

Immer die selbe Nummer, über die Schuhe und die Kurzen Hosen fehlende Kleidung für schlechtes Wetter…….. Irgendwann kannst du das nicht mehr hören, es hat doch jeder sein Material dabei mit dem es in der Vergangenheit geklappt hat.

Der Weg bleibt Fleissarbeit, runter zum Flüsschen rauf für einen Fussballplatz zum Dörfchen Sonntag. Wieder runter zu einer Staumauer, rauf um einen kleinen Sportplatz zu überqueren beim Dörfchen Bloms. Danach noch durch Schaf- und Pferdeweiden ganz runter natürlich um wieder hochzulaufen bis zu einem Kloster.

Wir sind endgültig fix und fertig, gleich beim klostereigenen Restaurant trinken wir ein Radler.Das Kloster St. Gerold ist dem Kloster Einsideln angeschlossen.
Nach Thüringerberg laufen wir oben mit Sicht ins Tal. Dort essen wir richtig gut denn das hebt die Stimmung.

Der Abend ist dafür sehr gemütlich, wir laufen noch etwa bis sieben Uhr, Richtung Feldkirchen. Bis wir oberhalb des Weges ein Flachen Platz sehen am Waldrand, mit Abendsonne. Gemütlich im Zelt faulenzen, die Ruhe herrlich.