Hoffentlich bessert sich das Wetter noch. Bei leichtem Regen kraxeln wir hinter Feldkirch steil den Wald hoch. Oben sind wir mehr vom Schwitzen nass als vom Regen .
Oben angekommen gehen wir ein Cola trinken in der Feldkircher Hütte, da es uns zu stark regnet.

Als der Regen etwas nachlässt gehen wir los zu den Drei Schwestern, der Via Alpina ginge unten durch. Es ist ein blauweisser Weg zu den Gipfeln. Unser Ehrgeiz ist geweckt und wir besteigen die Drei Schwestern. Eine ziemliche Krampferei , aber die schwierige Stellen sind mit Seilen und Leitern abgesichert. An ein zwei Stellen, muss man aufpassen.Auf den Gipfel haben wir sogar etwas Sicht zu den schweizer Bergen.





Die Sage von den „Drei Schwestern“: Drei stolze, hartherzige Mädchen sammelten am heiligen Liebfrauentag Beeren. Da begegnete ihnen eine schöne Frau und bat um ein paar Früchte für ihr armes, krankes Kind. „Wer Beeren will, soll sie selber holen, Bettlerin!“, war die schnippische Antwort. Wie im Himmelsschein erstrahlte nun die liebe Frau und sprach: „Ihr habt meinen Festtag geschändet, ihr habt meine Bitte abgeschlagen, euer Herz ist von Stein. Und als Felsen sollt ihr in Ewigkeit hier versteinert stehen“.
Die Schweiz war unser Ziel bis hierin wollten wir mindestens kommen auf dem Via Alpina in den zwei Monaten. Den einen oder anderen Berg kennen wir schon von früheren Bergtouren. Von den drei Schwestern geht’s Abenteuerlich weiter, auf dem Fürstenstieg am Felsen nach schlängelt sich der Weg nach vorne. Hier ist besser wenn man Schwindelfrei ist, der Blick ins Rheintal ist jetzt sogar ohne Nebel.
Nach einer Pause gehen wir ins nächste Tal gemütlich auf Schotterstrassen. Kurhaus Sücka das jetzt leider nur noch Samstag und Sonntag geöffnet ist. Einen Hoffladen haben sie mit allerlei bespickt. Wir essen hier Znacht, wir nehmen es sehr gemütlich. Danach steigen wir im Naaftal hoch an verlassenen Almhütten vorbei Richtung Pfälzerhütte 2098 m.

Um sieben machen wir Schluss mit wandern. Normalerweise warten wir mit dem aufstellen des Zeltes aber man merkt deutlich das die Wanderer weniger werden. Meistens sind wir abends alleine unterwegs, also recht entspannt mit zelten. Gleich neben dem Weg ein flaches Plätzchen im Wald und gut ist’s. Noch etwas essen und diskutieren bis wir schlafen, hoffen das keine Hirsche in der Nähe sind.