VA 41. Tag 21.September 2023 Carschinafurgga – Gargellen

Heute wachen wir früh auf, alles schnell in den Rucksack und mit einem Apfel in der Hand als Frühstück losgewandert.

Heute soll das Wetter noch schön bleiben, am Freitag Regen und am Samstag Schnee. Wir geben nicht besonders viel auf die Wettervorhersage, aber in der Nacht sind die Temperaturen deutlich gesunken. Kaltes, windiges Wetter und Wolken und wir als Wetterfrösche werden die folgenden zwei Tage im nächsten oder übernächsten Tal aussitzen.

Aber erst mal diesen Tag überstehen. Wenn man im Händy auf die Wettervorhersage schaut sieht es bedrohlich aus, Warnungen mit❗️und das wegen Starkregen. Was soll einem passieren bei regen 🤔?

Vor der Hütte treffen wir noch ein nettes Ehepaar mit denen wir über das Wandern reden. Ist schon seltsam viele haben in unserem Alter den Traum etwas zu verändern und holen sich die Info von Leuten die es machen. Das schlimme ist nur, in so einer Auszeit überlegst du schon dein nächstes Abenteuer. Egal was der Mensch macht, er will immer mehr. Fazit; du bist nicht glücklicher nach so einer Auszeit aber sicher reicher an Erfahrungen an guten und schlechten. Ich hoffe, dass wir Leute ermutigen ihre Träume zu leben.

Wir trinken in der Carschinahütte einen Kaffee mit Kuchen. Danach steigen wir nach St. Antönien hinab.

Hier in diesem Tal hat es sehr wenig Wald dafür grosse Lawinenverbaungen an den Hängen weil die Wälder zu intensiv genutzt wurden.

Im Volg gehen wir einkaufen. Die Verkäuferin ist genervt von uns, Händy aufladen, Geld auszahlen, und was wir noch alles fragen.

Um zwölf Uhr schliesst der Laden und wir beschliessen noch hochzugehen über das St. Antönier Joch um wieder nach Österreich ins Dorf Gargellen zu gehen. Mal schauen ob diese Tal uns für zwei Tage freundlicher aufnimmt.

Kurz vor dem St. Antönien Joch

Der Weg ist schnell zurückgelegt und um vier Uhr sitzen wir schon in einer Hütte eine halbe Stunde oberhalb von Gargellen und reden mit einem Jäger. Er zeigt uns Bilder von einem Wolfsrudel auf genau der Strecke die wir als nächstes bewältigen müssen.

Die Wölfe sehen sehr beeindruckend aus richtig gut genährt viel schöner als in Amerika.

In Gargellen nehmen wir ein Hotelzimmer mit Frühstück für zwei oder drei Nächte. Zwei Restaurants haben noch offen, sonst ist alles geschlossen die Saison ist vorbei.

Wir gehen fein Essen bei einem Restaurant mit einer Bedienung die ihren Kopf schon frühzeitig in die Ferien geschickt hat. Macht nichts wir fragen immer nach und am Schluss spendiert sie uns ein Schnäpschen und wir haben einen lustigen Abend.

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