Nach dem Frühstück gehen wir los um neun Uhr. Das Wetter ist noch etwas bewölkt und deutlich kühler geworden.

Ab der Rotbühel-Jagdhütte windet sich der Bergweg aufwärts zum 2.515m hohen Vergaldner Joch.

Die Bergwelt sieht schön aus mit Schnee aber leider mühsam zum Wandern wir rutschen etwas im Matsch, Schnee Dreck umher. Der Abstieg zur Karmulde gehen wir vorsichtig an, dann kommen wir zum Mittelbergjoch auf 2.415m Höhe.

Mit nassen Füssen gehen wir weiter nochmals ca. 100 Höhenmeter bergab. Wir sind etwa um 12 bei der Tübinger Hütte angekommen super schnell finden wir. Hier ist ein Etappenziel.

Wir essen eine Knödelsuppe und ein grosses alkoholfreies Bier dazu und entscheiden, dass wir noch eine Ettape machen.
Der Weg geht wieder hoch im felsigen Gelände bis durch die Steilhänge des Valgraggeskammes zum Hochmadererjoch auf 2.505 müM.

Der Hochmaderer mit 2.823m Höhe gilt als einer der aussichtsreichsten Berge des Montafons. Ich werde auf diesem ausgesetzten Weg wiedermal auf meine Schuh angesprochen bloss nicht ausrutschen ist die Stichelei.

Das würde auch mit sauschweren Wanderschuhen nicht gut kommen, denke ich mir und lächle ihn an. Vom Hochmaderjoch geht es steil abwärts im Schnee wir essen etwas (Riegel und Äpfel) und später führt der Weg über die Alpweiden oberhalb des Vermuntstausees zum Silvrettastausee, Parallel zur Straße zur Bieler Höhe wo sich auch das Madlenerhaus befindet.



Wir gehen um den Stausee und laufen noch etwas bis zu einer Wiese. Es ist sieben Uhr und wir stellen das Zelt, wenn die Sonne weg ist wird’s ungemütlich kalt.