Wir stehen um halb sieben Uhr auf, schnell alles verstauen und los geht’s. Wir steigen weiter ab im Valgrosina.

Schön hier mit dem Flüsschen das über die Steine in die Tiefe geht. Wir sehen vom Weg her die Falck Hütte, scheint aber nicht mehr bedient zu sein, also weiter zur Ortschaft Eita. (1703 müM ) Hier hat es eine grosse Berghütte mit Restaurant.

Leute scheinen anwesend zu sein, aber leider möchten sie noch nicht arbeiten und wir haben keine Lust zu warten. Auf einer Schotterstraße steigen wir hoch ins Avedo Tal. Auf der Vermolera Alm (1927 müM ) angekommen, essen wir aus dem Rucksack. Andy verliert die Nerven. Er meint, wenn du nicht schaust, wieviel du isst. dann haben wir morgen nichts mehr. Ich glaub ich spinne, auf jeder Wanderung das selbe. Wenn’s knapp wird mit Essen schiebt er eine Krise und jedesmal ist die Panik für nichts. Ich sag, es wird sicher noch was kommen, irgendwann. Nützt nichts er bleibt im Hungermodus und ich esse.

Weiter hoch zum 2408 m) einem typischen Bergsee mit abgerundeten Felsblöcken. Die Landschaft wird nun hochalpin und zuerst über ein steiles Schotterfeld, dann in engen Kurven durch einen steilen Kanal und dann zwischen großen Felsen bis zum Vermolera Pass (2732 m).


Wir sind oben und geniessen die Aussicht. Der Abstieg in das Sacco Tal, über Felsen runter bis die Weiden von Almen anfangen. Bei einer Hütte schauen wir rein meinen erst es sei eine Schützhütte aber es ist einfach eingerichtet Älblerhütte. Wir essen hier eine grosse Büchse Fruchtsalat, der Älpler wird sich freuen wir legen fünf Euro in die Dose.

Etwa nach einer Stunde kommt ein Refugio. Viele Leute sind hier, wir staunen nicht schlecht, eine Frau bringt uns an einen Tisch. Ein Mann bringt eine Flasche Wein 🍷 und eine Flasche Wasser.

Danach werden zwei grosse Portionen Kartoffeln mit Wirz und Buchweizen Nudeln mit Käsesauce serviert. Wir essen alles auf danach noch Dessert mit Kaffee.

Wie ich dachte, das mit dem Hunger hat sich gelöst. Das weiterwandern ist dafür etwas strenger geworden.
Wir müssen oberhalb des Tales nach vorne laufen, denn dort sollte es eine Übernachtungsmöglichkeit geben. Leider ist dort eine verlassene Alm. Wir suchen eine Stelle,um das Zelt zu stellen was eher schwierig ist. Die Angaben vom der Via Alpina Seite sind nicht immer aktuell, leider.