VA 50. Tag 2. Oktober 2023. San Romerio – Lago Campo Moro

Gut ausgeschlafen (Sechs Uhr) wandern wir bergauf zur kleinen Siedlung San Romerio 1768 müM. Das Kirchlein ist eines der ältesten Gotteshäuser im Puschlav. Es wird in alten Schriften bereits schon im Jahre 1055 erwähnt.

Die Kirche steht am Rande einer Felswand, die 100 m senkrecht abfällt. Hier auf einer Bank sitzend, essen wir Frühstück. Eine Aussicht auf das Berninamasiv und immer wieder schönes Wetter.

Der Abstieg haben wir schon um halbzwölf Uhr hinter uns. Durch Wald geht es nach Poschiavo 1014 müM

Wir gehen einkaufen für etwa drei Tage. Wir sind uns nicht sicher, was an Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten noch offen hat auf den nächsten Etappen.

Wir essen in einem guten Restaurant und die Portionen entsprechen unserem Hunger. Andy nimmt einen Rinderbraten mit Gemüse. Ich nehme Kutteln in Tomatensauce mit Kartoffelgratin. Es kommt ein gusseisernes Pfändchen mit Bohnen und Kutteln, Tomatensauce und das ganze mit Käse überbacken, ich werde platzen wenn ich fertig bin. Andy freuts und er isst den Gratin auf Innereien hat er nicht gerne.

Wir nehmen um zwei Uhr den nächsten Pass in Angriff. Ein Mann fragt uns, ob er uns mit hoch nehmen soll bis zur seinem Maiensäss.

Nett von ihm, aber wir lehnen dankend ab. Ein Bündner und Maiensäss, das kommt nicht gut, zuerst ein Gläschen Wein dann ein zwei oder mehr Schnäps und das vertragen wir jetzt nicht.

Wir kämpfen uns in einem Affenzahn hoch, durch Wald über Almwiesen am besagten Maiensäsen vorbei hoch zum Campagnedapass 2609 müM .

Der Abstieg ist etwas vom schönerem beim Dämmern über die Fläche zu laufen in die Nacht hinein. Diese Ruhe in den Bergen einfach unbeschreiblich.

Herbststimmung

Hinterlasse einen Kommentar