Tag 15 Von Thun über den Schallenberg Passhöhe 1167 müM bis nach Marbach

Der Morgen ist leider immer noch regnerisch. Langsam wird dieses Wetter echt nervig. Wir fahren durch Thun, wo heute ein Feiertag ist (Ausschiesset).


Andy wird von älteren Herren ausgefragt, was wir hier machen. Und vor allem, wieso wir ohne Motor fahren. Sie können auch nicht verstehen, wieso wir den Hund im Wagen anhängen. Sie lachen und finden, das sei Tierquälerei. Da Andy gut im argumentieren ist, stellt er gleich die Gegenfrage, ob sie sich im Auto denn anschnallen. Dies wird von den Herren bejaht. Im Gegensatz zu diesen Männern verstehen Andy und ich nicht, wieso man als körperlich fitter Mensch mit E-Bikes fährt. Zum Velofahren gehört für uns treten und schwitzen einfach dazu.


Danach gehen wir noch einen Kaffee trinken. Zum Frühstücken haben wir wegen der Kälte und des Regens keine Lust.
Bis auf den Schallenberg, Passhöhe 1167 m schieben wir mehrheitlich. Leeroy lassen wir laufen, da es fast keine Autos hat. Alle Äste, die er unterwegs sieht, müssen mit. Dabei entwickelt er einen richtigen Ehrgeiz.


Nach etwa zwei Stunden kommen wir völlig durchnässt von Regen und Schweiss oben an. Wir gehen zum Mittagessen in ein Restaurant.


Da wir keine Lust haben noch einmal mit nassen Sachen draussen zu übernachten, fahren wir heute noch bis Marbach weiter und übernachten in einem Hotel.
Nach der Abfahrt vom Pass kommen wir völlig eingesaut vom Spritzwasser um vier Uhr beim Hotel an.

Die Besitzerin ist nicht wirklich begeistert. Weder vom Schmutz, noch vom Hund. Wieso schreibt man auf der Webseite „Hunde erlaubt“, wenn man dies eigentlich nicht möchte? Zusätzlich ist das Essen auf dem Zimmer nicht erlaubt, sie bemerkt dass die Heizung nicht läuft und am nächsten Morgen sollen wir um neun Uhr draussen sein, da sie am nächsten Tag frei machen. Somit ist auch nichts mit Frühstück. Wir haben für alles Verständnis, aber eine Heizung wäre nicht schlecht. Aber was soll’s. Immerhin gibt es eine warme Dusche.

Hinterlasse einen Kommentar