Tag 11 Sonnenschein bei der Fahrt um den Genfersee

Am Morgen schlafen wir bis halb acht und frühstücken danach erst einmal gemütlich.

Bis wir dann losfahren ist es schon fast zehn Uhr.
Der Veloweg um den Genfersee auf der französischen Seite ist eine Katastrophe.

Aufgrund der vielen Schlaglöcher und Schwellen ist es unmöglich Tempo zu machen und unsere Hintern sind nach zwei Stunden weichgeklopft.
Wir schauen uns noch die Altstadt von Yvoirer an.

Diese ist sehr schön. Da der Veloweg aber teilweise nicht ausgeschildert ist, müssen wir immer wieder auf die Hauptstrasse ausweichen.

Gegen fünf Uhr am Abend ist der Verkehr so stark, dass wir aufgeben.
Eigentlich wollten wir heute weiterfahren. Da wir aber aufgrund des vielen Verkehrs und der stundenlangen Sucherei genervt waren und unsere Konzentration nachliess, haben wir uns dagegen entschieden.
Wie der Zufall es will, bleiben wir direkt neben dem Eingang eines Campingplatzes stehen.
Wir bekommen einen Platz und gehen anschliessend an den See spazieren. Leeroy springt direkt ins Wasser. Später gehen wir Einkaufen und eine Pizza essen.

Genfersee:
Mit einer Fläche von rund 580 km² ist er der größte See des Alpenraums. In der Form eines Hörnchens liegt er zwischen Savoyen, den Waadtländer Alpen und dem Jura. Ca. 60 % des Sees gehören zur Schweiz und ca. 40 % zu Frankreich. Er liegt 372 m über dem Meer, ist 72 km lang, knapp 14 km breit und 310 m tief.

Tag 10 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Wir gehen mit Leeroy um sieben Uhr spazieren und anschliessend für das Frühstück ins Hotel.

Danach holen wir die Velos aus der Garage und los geht’s. Nach kurzer Zeit heisst es wieder hochschieben. Das letzte Mal auf die Hochebene vom Jura (350 Höhenmeter nach oben).

Oben angekommen geht Leeroy in den Wagen, weil die Fahrt durch Mutterkuhherden geht. Wir geniessen diese Fahrt, weil es rollt und wir die Landschaft bewundern können.


Die Abfahrt von den Alpweiden bis nach Bassins ist kalt und steil. In Bassins trinken wir einen Kaffee, bevor es die 42 km weiter geht Richtung Genf.

Beim Hinunterfahren kommt uns in einer Kurve ein Auto auf unserer Seite entgegen. Andy weicht auf die andere Seite aus. Da aber ein weiteres Auto hinterher kommt (dieses Mal auf der korrekten Seite) muss Andy mit einem Schwenker zurück auf unsere Seite. Dabei macht der Anhänger eine Rolle übers Dach. Zum Glück ist Leeroy zweimal mit einem Geschirr im Wagen festgebunden.
Der Wagen hat ein paar Schrammen abbekommen und Leeroy ist im ersten Moment etwas erschrocken, ansonsten ist zum Glück nichts passiert. Der Autofahrer hat sich einfach aus dem Staub gemacht.

Danach schieben wir die Velos und kommen um drei Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Genf an. 🌞
Am Wasser machen wir eine Pause. Leeroy würde am liebsten Baden gehen, da wir aber vor sechs Uhr beim Campingplatz sein müssen, geht es dieses Mal leider nicht.
Die Strecke entlang des Genfersees zieht sich, da wir die Velos aufgrund des grossen Verkehrsaufkommens in der Stadt mehrheitlich schieben.

Um halb sechs kommen wir beim Campingplatz an, der direkt am See liegt. Nach dem Zelt stellen gehen wir ans Wasser und geniessen die Sonne. Leeroy ist happy und wir auch.

Tag 9 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Wir sind etwas erschlagen von gestern und der Nacht mit  Leeroy. Auf dem Campingplatz in Orbe liegen so viele Tannenzapfen herum zum Spielen und Leeroy sollte schlafen. 

Andy und ich gehe in der Nacht raus , weil wir denken er muss mal. 

Aber was er macht, ist wie ein Wilder spielen und dies mitten in der Nacht. Das Fass zum Überlaufen bringt er aber am morgen um sechs Uhr. Er sitzt  vor dem Bett und weckt uns mit Nachdruck mit bellen.

Beim Frühstück musste Andy zweimal wieder Wasser auffüllen gehen, weil Leeroy es ausgeschüttet hat (jedesmal wenn er sich auf einen Tannenzapfen stürzt) fällt Andi die Pfanne aus der Hand. (das dritte Mal bekommt Leeroy eine Dusche)

Heute geht’s wieder von 450 müM auf 1150 müM . Wir kommen noch am Lac de Joux vorbei . 

Bis wir oben sind ist ein stürmischer Wind aufgekommen und der See ist doch auf 1008 müM.

Zuerst fahren wir beim See auf einen Campingplatz. Es ist jetzt 4 Uhr und der Stürm scheint stärker zu werden. Die Seerettung ist auch schon unterwegs für ein Surfer. Andy bucht kurzerhand ein Zimmer in einem Hotel. 

Dort angekommen können wir die Velos in einer Garage einstellen gleich neben der Polizeiposten, besser geht nicht. 

Wir gehen etwas einkaufen fürs Abendessen und sind wir froh im Hotel zu sein bei diesem Wetter. 

Wir beschliessen, uns an Leeroy zu rächen, er wird geduscht und geföhnt 😎

Danach noch alles sauber machen obwohl der Hund kostet ja zusätzlich. Der Mann beim Einchecken meinte, ist aber ein grosser Hund.

Tag 8 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Le Locle – Fleurier – Orbe

Wir fahren oder besser schieben um halb acht Uhr los, zurück zum Veloweg  Nr. 7

Als wir wieder an dem Abzweiger sind schauen wir nicht schlecht, der Wegweiser zeigt eindeutige nach unten.

Wir schieben den Rest noch hoch und dann geht es wieder mit einer rasanten Abfahrt ins nächste Tal. Wir möchten unten im Tal in ein Restaurant gehen um lecker zu Frühstücken, aber leider ist ein Feiertag und daher alles geschlossen. Wir fahren im Tal an der  L’Areuse entlang Richtung Fleurier 

Langsam haben wir Hunger wir radeln gemütlich dahin und ich sehe auf der anderen Seite ein Imbissstand. Wir überqueren die Brücke und stellen uns hin und bekommen zwei Teller mit super leckerem Apero Gebäck. 

Eigentlich ist es kein Imbissstand sondern ein Winzer der seinen Wein präsentiert. Es kommen immer wieder Wanderer die den Wein probieren und bewerten. Sie schauen uns an, aber können uns nicht einordnen was wir an diesem Event machen🤣(partycrasher)

Die Partnerin vom Winzer ist nicht so erfreut, da nützt auch nicht das Leeroy süss aussieht in seinem Anhänger. 

Danach gehts hoch über die Hochebenen einfach genial schön riesige Flächen eingebettet links und rechts mit Wald und das bei wunderschönen Wetter.

Bis am Abend sind wir 70 km gefahren und haben 20 km davon die Velos geschoben. Was es hoch geht geht’s auch wieder runter lange Abfahrt nach Plaine de l’Orbe

Blick ins Tal (Abfahrt)

Im Orbe auf einem TCS Platz haben wir ein Fass gemietet, wir rechnen mit schlechtem Wetter in der Nacht.

Kochen auf der Terrasse und Lerroy spielt mit den Tannenzapfen er ist begeistert hat soviele davon 🤣

Tag 7 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Saignelégier- Mont Soleil – Le Locle

Wir schlafen bis um halb acht Uhr und die Sonne scheint endlich .  Der Campingplatz liegt im Wald und somit ist es noch relativ frisch. 

Wir essen Frühstücken und trocknen die Sachen. So haben wir dann alles schon erledigt. 

Diese Jura Hochebenen sind sehr schön. Überall Pferde mit ihren Jungen auf den riesigen Weiden, teilweise mit einzelnen Tannen bespickt und wir fahren mittendurch.

Hoch geht’s zu Mont Solei auf 1248 müM und wir schieben das Velo und Leeroy springt  nebenher. 

Vom Mont Solei geht’s langsam abfallend Richtung La Chaux-de-Fonds. Der Veloweg 7 geht seitlich daran vorbei. Wir haben langsam Hunger. Es ist jetzt schon 2 Uhr, aber in die Stadt fahren haben wir keine Lust. 

Weiter radeln wir auf dem Veloweg 7. Bei einer Verzweigung sind wir unsicher, aber der Wegweiser zeigt eindeutig nach unten, für uns etwas unlogisch. 

Die Abfahrt ist ein kleiner Pass mit Spitzkehren und steil, so dass es richtig Spass macht. 

Unten finden wir dann keine Beschilderung mehr.  Das heisst wir sind falsch und müssen irgendwie wieder hoch oder einen anderen Weg nehmen. 

Le Locle

Unsere Stimmung war jetzt nicht mehr ganz so Überschwänglich. In Le Locle essen wir eine Pizza .

Wir schieben das Velo danach hoch 🥵 zu einem Zeltplatz. Wir werden Morgen dann den Rest machen bis zum Veloweg zurück.

Tag 6 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Kleinlützel – St. Ursanne -Saignelégier    

Wir müssen schon um 6 Uhr auf,  weil der Wirt um 7 weggehen muss. 

Er ist ein Einmann-Betrieb.  Koch, Service und Hottelier in einer Person und dies 7 Tage die Woche. Er ist sehr beschäftigt und drum ist besser man widerspricht nicht, isst was er hinstellt und bedankt sich. 

Gestern hat der zweite Übernachtungsgast die Frechheit gehabt nach der Rechnung zu fragen was nicht gut ankam.  Der Wirt: Was ist jetzt schon wieder, setz dich hin und warte bis ich Zeit habe. Die Einheimischen am Stammtisch stimmten mit blicken dem Wirten zu. Zuerst Sie und erst danach die Fremden 🤣

Wir hätten gerne noch ein wenig länger geschlafen, aber mit dem Wirt käme das nicht gut, also auf und zum Frühstücken. 

Wir radeln um sieben Uhr los. Es ist saukalt wie die letzten Tage auch schon. 

Wir fahren auf der Hauptstrasse der französischen Grenze entlang an Courgenay vorbei. 

Dann schieben wir das Velo zwei Stunden hoch bis zum Col de la Croix. Wieder eine rasannte Abfahrt bis nach St. Ursanne.

Dort gehen wir in einer Bäckerei um uns zu stärken . Anschliessend steht wieder ein steiler Anstieg an, der zieht sich und Andy schiebt Leeroy teilweise hoch. Was Leeroy gar nicht gefällt, denn er möchte lieber laufen aber für das hat es uns zu viel Verkehr.

An diesem Tag haben wir das Velo insgesamt 21 km bergauf geschoben bis wir auf dem Campingplatz bei Saignelégier angekommen sind.

Super war, dass wir heute kein einziges Mal verregnet worden sind so war es wirklich ein cooler Tag mit echt coolen Abfahrten 😎

Tag 5 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Basel – Challpass -Kleinlützel

Frühstück essen  wir auf der Terrasse vor der Rezeption vom Campingplatz . Sie  haben uns gestern Abend schon gesagt,  dass wir hier essen dürfen unter Dach.

Wir machen reichlich Kaffee mit unserem Gaskocher und essen Croissant und Jogurt. Irgendwie müssen wir uns  Motivieren.

Dieses Wetter ist langsam nervig und es könnte  gerne mal etwas freundlicher werden.

Wir fahren von Basel Richtung Jura. Zuerst geht’s raus aus dem Vorort. Danach fahren wir zwischen Feldern im gemütlichen Tempo so dass Leeroy nebenher laufen kann.

Danach müssen wir das Velo schieben. Es geht steil hinauf zum Challpass  auf die Jura-Höhe 800 müM.

Oben geht’s über eine holprige Waldstrassen weiter und das ist anstrengend.

Die Abfahrt nach Kleinlützel macht riesigen Spass. Sau kalt ist es bei starkem Fahrtwind. 

Von hinten sieht es super aus. Leeroy lehnt links und dann rechts wie in einem Seitenwagen in die Kurven. Die Abfahrten sind immer das Beste, aber auch etwas gewagt. Andy fährt in die Kurven wie ein …………    Leeroy ist voll bei der Sache bei einer Spitzengeschwindigkeit 51 km/h🙏

In Kleinlützel beschliessen wir Feierabend zu machen weil es so kalt ist und für heute reicht es. Wir gehen ins Restaurant, essen Mittag  und fragen, ob er ein freies Zimmer hätte. Zuerst verneint er und als es draussen richtig anfängt zu regnen kommt er zu uns und meinte, er werde sich was überlegen. 

Jedenfalls hatten wir dann ein super schönes Zimmer bekommen. 

Am Abend wollten wir eigentlich noch etwas essen aber die Stammgäste sind am runden Tisch. So ist klar, ein Sandwich geht aber sonst nichts. Der runde Tisch benötigt die ganze Aufmerksamkeit des Wirtes🤔

Der Wirt ist nicht zu beneiden die Stammgäste saufen und er schenkt nach.

Tag 4 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Mettau  – Rheinfelden – Basel

Wir quälen uns um acht Uhr aus den Schlafsäcken.   Alles ist nass und wir sind etwas durchfroren.

Zum Glück haben wir gestern Frühstück bestellt. Dieses  gehen wir jetzt geniessen. In der Zwischenzeit kann das Zelt und die Matten etwas trocknen. Wir dürfen es unter einem Vordach stellen. Die Schlafsäcke bringe ich in den Wäscheraum, wo sie trockner werden.

Leeroy bekommt natürlich seine Wurst zum Frühstück und seine Laune wieder angehoben. Essen ist immer gut. (Kommentar Andy!)

Der Weg heute ist meistens gleich neben dem Rhein bis wir etwas ausserhalb von Basel ein Campingplatz finden.

Auch heute kommen wir nicht trocken in den Feierabend. Der Besitzer des Campingplatz hat erbarmen mit uns.

Er macht uns zwei Kaffee Lutz, der nur aus Zucker und Schnaps und ein wenig Wasser besteht und der wärmt richtig 😇.

Wir bereiten uns noch eine Büchse Ravioli mit Käse zu. Bei diesem Wetter sind wir mit unserem Zelt alleine auf der Wiese. So kann Leeroy sich austoben ohne Ende. Eine  heisses  Dusche  hilft immer nach einem verregneten kalten Tag  und trockene Kleider anziehen ist immer ein Genuss.

Leeroy am Spielen

Tag 3 Velotour mit Leeroy in der Schweiz 

Flaach – Bad Zurzach – Mettau

Wir packen  alles ein und benutzen die Küche nochmals um Kaffee zu kochen für das Frühstück. 

Das Wetter ist richtig mühsam. Kalt,  nass und macht einem nicht Spass um weiterzufahren.

Morgentraining am Irchel

Von Flaach, wo der TCS Campingplatz ist, fahren wir am Rhein entlang auf dem Veloweg Nummer 2  bis zur Ortschaft Bad Zurzach. Hier essen wir etwas bei einem Imbiss. Eigentlich haben wir keine Lust mehr weiterzufahren.

Andy findet ein Hotel für 130.- Franken, doch ich bin zu geizig dafür.

Mein Plan ist noch bis zu einem Campingplatz zu radeln. Mit dem  Velo sollten wir ihn in 23 Minuten erreichen.

Er befindet sich in Mettau oberhalb im Hang gelegen mit schöner Aussicht.

Wir  sind auf der Hauptstrasse unterwegs als Andy die Idee hat, wir könnten direkt von dieser Seite über den Hügel fahren anstatt um den Berg und dann hoch zum Campingplatz.

Wir sind dann ziemlich genau zweieinhalb Stunden im strömendem Regen unterwegs. Weil es so steil ist geht nur noch Velo schieben.

Als wir oben sind müssen wir den Wald queren,um dann steil talwärts, so steil das fahren keine Option ist.

So eine angeregte Diskussion hatten wir schon lange nicht mehr.

Beim Campingplatz angekommen sind wir nass und verdreckt. Ich bestelle zwei Kaffee Schnaps und Leeroy bekommt eine Wurst.

Wir sitzen bis acht Uhr im kleinen Restaurant gehen zwischendurch heiss duschen und allmählich wird die Laune wieder besser.

Das Zelt stellen wir natürlich auch bei strömenden Regen und das bleibt auch über Nacht. Regen bis zum nächsten Tag.

Tag 2 Velotour mit Leeroy

Saland -Rheinfall – Flaach

In der  Nacht hat es durchgehend geregnet. Zum Glück ist es jetzt etwas freundlicheres Wetter – etwas…

Wir essen unter dem Dach beim Campingplatz Frühstück. Kaffee und Jogurt und Brot.

Anschliessend geht’s weiter Richtung Rheinfall. Leeroy lassen wir etwas laufen. Nach geraumer Zeit geht er in den Wagen. Er ist sehr gelassen, wenn wir auf der Strasse fahren, aber meistens sind wir auf Veloweg unterwegs.

Mittagspause in Marthalen

Anfangs sind wir an der Töss unterwegs Richtung Winterthur.

Danach über Henggart Richtung Rheinfall. Der Rheinfall ist sehr schön und ist der grösster Wasserfall  (Wassermenge) in Europa cool 😎 

Am Nachmittag fahren wir weiter am Rhein entlang bis zu einem TCS Campingplatz in Flaach

Die junge Frau am Empfang ist sehr nett. Sie zeigt uns alle möglichen Stellplätze und wir können auswählen. Sie auf dem E-Bike und wir hinterher und der Platz ist nicht klein. Wir können nicht mehr! Uns schmerzt alles  und wir sind froh als der Tag beendet ist. 

Wir dürfen die Küche benutzen, die eigentlich schon um 18 Uhr 30 geschlossen würde. Wir müssen einfach das Licht löschen und die Türe schliessen wenn wir fertig sind. 

Das ist perfekt und so können wir in der Wärme essen und noch ein wenig entspannen.