Tag 17 Velotour mit Leeroy am 25. Sep. 2024 – Von Luzern über Zug nach Hause

Wir sind ein wenig froh, dass die Tour jetzt vorbei ist. Mit dem Velo besteht schon mehr Risiko, als zu Fuss. Wir hatten doch ein paar Mal Glück, dass wir nicht von einem rücksichtslosen Autofahrer angefahren worden sind.

Es hat einfach viel zu viele Autos, vor allem in den städtischen Gebieten. Dazu kommt noch, dass die Velowege teilweise auf stark befahrenen Strecken sind.


Auch Heute ging es wieder an Seen vorbei, zuerst am Vierwaldstättersee und danach am Zugersee. Dort haben wir noch einmal eine super feine Pizza gegessen.


Wir fahren zügig den restlichen Weg bis zum Hirzel. Der Strasse nach bei diesem starken Verkehr ist hier keine Option für mich. Nach längerer Diskussion kann ich mich durchsetzen. Also geht es zuerst der Sihl entlang und danach über Wanderwegen den Hirzel hoch. Leeroy und ich haben Spass.

Leeroy badet im der Sihl und geniesst die Aussicht aus dem Wagen. Nur Andy ist von dem Weg nicht begeistern und wettert ziemlich. Spielverderber. 🤪 Er hat auch als Einziger einen Anhänger dabei.
So findet unsere Veloreise ein entspanntes Ende.

Tag 16 Velotour mit Leeroy 24. Sept. 2024 Luzern mit seiner wunderschönen Seepromenade bei schöne Wetter

Wir fahren um halb neun ohne Frühstück los. Wir kaufen im Dorfladen etwas für unterwegs, damit wir möglichst früh in Luzern sind.


Ein paar Hügel müssen wir hochschieben, damit wir danach wieder runter fahren können. Wir fahren der Kleinen Emme entlang. Leeroy möchte natürlich wieder ins Wasser. Er kann kein Wasser auslassen und so warten wir wieder einmal, bis er sich genügend ausgetobt hat.


In Luzern schieben wir die Velos durch die Altstadt. Natürlich machen wir auch einen Abstecher zur Kapellbrücke, bevor wir dann bereits um drei Uhr auf dem Campingplatz sind, der nur etwa eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt ist. Zuerst stellen wir das Zelt und trinken dann in dem kleinen Restaurant auf dem Campingplatz ein Bier. 14 Franken für zwei Bierchen… krass teuer. 🥵
Später laufen wir noch einmal zur Kapellbrücke und durch die Altstadt.

Es sind sehr viele Touristen unterwegs und Leeroy wird einige Male fotografiert. Einige Leute sagen: „Jö, wie herzig.“ Daraufhin sage ich zu Andy: „Die meinen dich Andy.“ 🤣
Zurück laufen wir dann am See entlang, wo es viele Möglichkeiten gibt um zu verweilen und den Sonnenuntergang zu geniessen.


Auf dem Campingplatz essen wir an einem Tisch zu Abend. Eigentlich mit der Einstellung, dass wir noch jemanden zum Reden finden, aber Fehlanzeige. Es hat niemand Lust dazu. Das ist wirklich schräg: In der Schweiz ist man häufig unter vielen Leuten, aber meist wollen diese für sich sein.

Tag 15 Von Thun über den Schallenberg Passhöhe 1167 müM bis nach Marbach

Der Morgen ist leider immer noch regnerisch. Langsam wird dieses Wetter echt nervig. Wir fahren durch Thun, wo heute ein Feiertag ist (Ausschiesset).


Andy wird von älteren Herren ausgefragt, was wir hier machen. Und vor allem, wieso wir ohne Motor fahren. Sie können auch nicht verstehen, wieso wir den Hund im Wagen anhängen. Sie lachen und finden, das sei Tierquälerei. Da Andy gut im argumentieren ist, stellt er gleich die Gegenfrage, ob sie sich im Auto denn anschnallen. Dies wird von den Herren bejaht. Im Gegensatz zu diesen Männern verstehen Andy und ich nicht, wieso man als körperlich fitter Mensch mit E-Bikes fährt. Zum Velofahren gehört für uns treten und schwitzen einfach dazu.


Danach gehen wir noch einen Kaffee trinken. Zum Frühstücken haben wir wegen der Kälte und des Regens keine Lust.
Bis auf den Schallenberg, Passhöhe 1167 m schieben wir mehrheitlich. Leeroy lassen wir laufen, da es fast keine Autos hat. Alle Äste, die er unterwegs sieht, müssen mit. Dabei entwickelt er einen richtigen Ehrgeiz.


Nach etwa zwei Stunden kommen wir völlig durchnässt von Regen und Schweiss oben an. Wir gehen zum Mittagessen in ein Restaurant.


Da wir keine Lust haben noch einmal mit nassen Sachen draussen zu übernachten, fahren wir heute noch bis Marbach weiter und übernachten in einem Hotel.
Nach der Abfahrt vom Pass kommen wir völlig eingesaut vom Spritzwasser um vier Uhr beim Hotel an.

Die Besitzerin ist nicht wirklich begeistert. Weder vom Schmutz, noch vom Hund. Wieso schreibt man auf der Webseite „Hunde erlaubt“, wenn man dies eigentlich nicht möchte? Zusätzlich ist das Essen auf dem Zimmer nicht erlaubt, sie bemerkt dass die Heizung nicht läuft und am nächsten Morgen sollen wir um neun Uhr draussen sein, da sie am nächsten Tag frei machen. Somit ist auch nichts mit Frühstück. Wir haben für alles Verständnis, aber eine Heizung wäre nicht schlecht. Aber was soll’s. Immerhin gibt es eine warme Dusche.

Tag 14 Mit Leeroy durch die Schweiz Fribourg bis Thun 22.Sep.2024

Völlig ausgeruht geniessen wir das Frühstück. Danach schieben wir die Velos aus dem Hotel. Leeroy steigt direkt in den Wagen ein. Bei schönem Wetter fahren wir durch Fribourg. Diese Stadt gefällt uns.

Es geht rauf und runter und von einer Brücke schauen wir hinunter auf einige alte, aber schöne Gebäude.


Da die Velos mit dem vielen Gepäck (vor allem auch mit dem Anhänger) zu schwer sind, schieben wir diese bergauf häufig. Leeroy läuft nur, wenn es nicht zu viel Verkehr hat.


Wir radeln an vielen Bauernhöfen vorbei von Dörfchen zu Dörfchen. Da heute Sonntag ist, sind fast keine Fahrzeuge unterwegs.

Nur Hofhunde sind viele draussen, welche jedoch nicht immer die freundlichsten sind. Andy verfrachtet Leeroy in den Wagen, als wir einen aggressiven Hund sehen, der uns „begrüssen“ möchte. Mit dem Velo sind wir zum Glück schneller als der Hund. Trotzdem erwischt er mich fast am Bein. Zum Glück bleibt unser Hund ruhig, wenn ein anderer Hund aggressiv auftritt.


Mit kleinen Pausen fahren wir weiter bis Thun zum TCS Campingplatz. Wir essen draussen an einem Tisch, da im Aufenthaltsraum keine Hunde erlaubt sind.

Danach gehen wir noch an den See und geniessen die tolle Abendstimmung. Da es anfängt zu regnen, verbringen wir den restlichen Abend im Zelt.

Tag 13 Am Greyèresee vorbei nach Fribourg 21. Sep. 2024

Nach dem zusammenpacken fahren wir ins Dorf zum Frühstücken. Im ersten Restaurant sind Hunde nicht erlaubt, also geht’s weiter.

Wir stoppen kurz bei einer Bäckerei und kaufen etwas zum Mitnehmen, mit dem Plan bei der nächsten Sitzgelegenheit auf dem Weg zu Frühstücken. Wir fahren Richtung Bulle über Land, an Wäldern vorbei, durch Dörfer. Aber es ist wie verhext. Nirgends gibt es eine Sitzgelegenheit. Um elf Uhr sind wir dann in Bulle und gehen in ein Restaurant zum Frühstücken.

Bulle


Danach geht es weiter Richtung Freiburg. Leider viel auf Hauptstrassen, aber zum Glück ist es Samstag und so hat es wenig Verkehr.
Wir fahren in flottem Tempo am Schloss Greyères und am Greyèrzesee vorbei. Die Autos und Motorräder überholen teilweise sehr schnell und aggressiv. Sogar ein Polizeiwagen wollte uns (trotz deutlichem Handzeichen von uns) beim Einspuren abwürgen.

Lax de la Gruyère


Gegen fünf Uhr kommen wir ziemlich geschlaucht von der Hitze und dem Verkehr in Freiburg an.
Nach längerer Internetrecherche für einen Schlafplatz entscheiden wir uns dafür, in ein Hotel zu gehen. So sind wir noch einmal eine Stunde unterwegs durch die Stadt bis zum Hotel.


Leeroy lässt sich direkt bis ins Hotel in einen Konferenzraum chauffieren, in welchem die Velos über Nacht bleiben. Danach läuft er aber noch selbst ins Zimmer. 🤣


Wir essen gleich im Zimmer und machen noch schnell die Wäsche. Dann ist Feierabend für heute.

Abendstimmung in Fribourg

Tag 12 Thonon-les Bains bis Montreux bei Sonnenschein um den Genfersee 20.Sep.2024

Der Tag fängt schon einmal gut an. Wir stehen um sieben Uhr auf und wollten eigentlich direkt losfahren.

Damit wird aber nichts, denn Leeroys Sportwagen hat einen Platten, da ein Dorn im Reifen steckt. Nach einem kurzen Fussmarsch zum Decathlon wird der Reifen innerhalb weniger Minuten repariert. Nach dem kurzen Fussmarsch zurück, fahren wir schlussendlich um zehn Uhr los.


Der Grossteil der Strecke geht am See entlang. In den Dörfern müssen wir schieben, um zwischen den vielen Leuten durchzukommen. Wir haben Glück, wenn Leeroy keine Starallüren bekommt, denn wildfremde Leute wollen ihn filmen oder Selfies mit ihm machen.

Er lässt sich auch geduldig von allen streicheln.
Das Wetter heute ist so schön, dass die Pause an einem Tisch direkt am See ausfällt. Das Zelt lassen wir in der Zwischenzeit trocknen.
Andy stellt fest, dass wir kein Wasser mehr haben und sagt, dass wir den Kaffee auslassen müssen.

Ich schnappe mir kurzerhand die Pfanne und hole Wasser aus dem See. Wenn ich zurückdenke, was wir auf anderen Reisen für Wasser getrunken haben, ist das Seewasser im Vergleich dazu sicherlich besser.


Vom Genfersee bei Montreux geht es auf dem Veloweg 9 hinauf zu einem Zeltplatz im Dorf Châtel-Saint-Denis. Um sieben Uhr am Abend kommen wir dort an. Nur noch Zelt stellen, kochen, essen, duschen und danach völlig erledigt ins dem Schlafsack kriechen.

Tag 11 Sonnenschein bei der Fahrt um den Genfersee

Am Morgen schlafen wir bis halb acht und frühstücken danach erst einmal gemütlich.

Bis wir dann losfahren ist es schon fast zehn Uhr.
Der Veloweg um den Genfersee auf der französischen Seite ist eine Katastrophe.

Aufgrund der vielen Schlaglöcher und Schwellen ist es unmöglich Tempo zu machen und unsere Hintern sind nach zwei Stunden weichgeklopft.
Wir schauen uns noch die Altstadt von Yvoirer an.

Diese ist sehr schön. Da der Veloweg aber teilweise nicht ausgeschildert ist, müssen wir immer wieder auf die Hauptstrasse ausweichen.

Gegen fünf Uhr am Abend ist der Verkehr so stark, dass wir aufgeben.
Eigentlich wollten wir heute weiterfahren. Da wir aber aufgrund des vielen Verkehrs und der stundenlangen Sucherei genervt waren und unsere Konzentration nachliess, haben wir uns dagegen entschieden.
Wie der Zufall es will, bleiben wir direkt neben dem Eingang eines Campingplatzes stehen.
Wir bekommen einen Platz und gehen anschliessend an den See spazieren. Leeroy springt direkt ins Wasser. Später gehen wir Einkaufen und eine Pizza essen.

Genfersee:
Mit einer Fläche von rund 580 km² ist er der größte See des Alpenraums. In der Form eines Hörnchens liegt er zwischen Savoyen, den Waadtländer Alpen und dem Jura. Ca. 60 % des Sees gehören zur Schweiz und ca. 40 % zu Frankreich. Er liegt 372 m über dem Meer, ist 72 km lang, knapp 14 km breit und 310 m tief.

Tag 10 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Wir gehen mit Leeroy um sieben Uhr spazieren und anschliessend für das Frühstück ins Hotel.

Danach holen wir die Velos aus der Garage und los geht’s. Nach kurzer Zeit heisst es wieder hochschieben. Das letzte Mal auf die Hochebene vom Jura (350 Höhenmeter nach oben).

Oben angekommen geht Leeroy in den Wagen, weil die Fahrt durch Mutterkuhherden geht. Wir geniessen diese Fahrt, weil es rollt und wir die Landschaft bewundern können.


Die Abfahrt von den Alpweiden bis nach Bassins ist kalt und steil. In Bassins trinken wir einen Kaffee, bevor es die 42 km weiter geht Richtung Genf.

Beim Hinunterfahren kommt uns in einer Kurve ein Auto auf unserer Seite entgegen. Andy weicht auf die andere Seite aus. Da aber ein weiteres Auto hinterher kommt (dieses Mal auf der korrekten Seite) muss Andy mit einem Schwenker zurück auf unsere Seite. Dabei macht der Anhänger eine Rolle übers Dach. Zum Glück ist Leeroy zweimal mit einem Geschirr im Wagen festgebunden.
Der Wagen hat ein paar Schrammen abbekommen und Leeroy ist im ersten Moment etwas erschrocken, ansonsten ist zum Glück nichts passiert. Der Autofahrer hat sich einfach aus dem Staub gemacht.

Danach schieben wir die Velos und kommen um drei Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Genf an. 🌞
Am Wasser machen wir eine Pause. Leeroy würde am liebsten Baden gehen, da wir aber vor sechs Uhr beim Campingplatz sein müssen, geht es dieses Mal leider nicht.
Die Strecke entlang des Genfersees zieht sich, da wir die Velos aufgrund des grossen Verkehrsaufkommens in der Stadt mehrheitlich schieben.

Um halb sechs kommen wir beim Campingplatz an, der direkt am See liegt. Nach dem Zelt stellen gehen wir ans Wasser und geniessen die Sonne. Leeroy ist happy und wir auch.

Tag 9 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Wir sind etwas erschlagen von gestern und der Nacht mit  Leeroy. Auf dem Campingplatz in Orbe liegen so viele Tannenzapfen herum zum Spielen und Leeroy sollte schlafen. 

Andy und ich gehe in der Nacht raus , weil wir denken er muss mal. 

Aber was er macht, ist wie ein Wilder spielen und dies mitten in der Nacht. Das Fass zum Überlaufen bringt er aber am morgen um sechs Uhr. Er sitzt  vor dem Bett und weckt uns mit Nachdruck mit bellen.

Beim Frühstück musste Andy zweimal wieder Wasser auffüllen gehen, weil Leeroy es ausgeschüttet hat (jedesmal wenn er sich auf einen Tannenzapfen stürzt) fällt Andi die Pfanne aus der Hand. (das dritte Mal bekommt Leeroy eine Dusche)

Heute geht’s wieder von 450 müM auf 1150 müM . Wir kommen noch am Lac de Joux vorbei . 

Bis wir oben sind ist ein stürmischer Wind aufgekommen und der See ist doch auf 1008 müM.

Zuerst fahren wir beim See auf einen Campingplatz. Es ist jetzt 4 Uhr und der Stürm scheint stärker zu werden. Die Seerettung ist auch schon unterwegs für ein Surfer. Andy bucht kurzerhand ein Zimmer in einem Hotel. 

Dort angekommen können wir die Velos in einer Garage einstellen gleich neben der Polizeiposten, besser geht nicht. 

Wir gehen etwas einkaufen fürs Abendessen und sind wir froh im Hotel zu sein bei diesem Wetter. 

Wir beschliessen, uns an Leeroy zu rächen, er wird geduscht und geföhnt 😎

Danach noch alles sauber machen obwohl der Hund kostet ja zusätzlich. Der Mann beim Einchecken meinte, ist aber ein grosser Hund.

Tag 8 Velotour mit Leeroy durch die Schweiz

Le Locle – Fleurier – Orbe

Wir fahren oder besser schieben um halb acht Uhr los, zurück zum Veloweg  Nr. 7

Als wir wieder an dem Abzweiger sind schauen wir nicht schlecht, der Wegweiser zeigt eindeutige nach unten.

Wir schieben den Rest noch hoch und dann geht es wieder mit einer rasanten Abfahrt ins nächste Tal. Wir möchten unten im Tal in ein Restaurant gehen um lecker zu Frühstücken, aber leider ist ein Feiertag und daher alles geschlossen. Wir fahren im Tal an der  L’Areuse entlang Richtung Fleurier 

Langsam haben wir Hunger wir radeln gemütlich dahin und ich sehe auf der anderen Seite ein Imbissstand. Wir überqueren die Brücke und stellen uns hin und bekommen zwei Teller mit super leckerem Apero Gebäck. 

Eigentlich ist es kein Imbissstand sondern ein Winzer der seinen Wein präsentiert. Es kommen immer wieder Wanderer die den Wein probieren und bewerten. Sie schauen uns an, aber können uns nicht einordnen was wir an diesem Event machen🤣(partycrasher)

Die Partnerin vom Winzer ist nicht so erfreut, da nützt auch nicht das Leeroy süss aussieht in seinem Anhänger. 

Danach gehts hoch über die Hochebenen einfach genial schön riesige Flächen eingebettet links und rechts mit Wald und das bei wunderschönen Wetter.

Bis am Abend sind wir 70 km gefahren und haben 20 km davon die Velos geschoben. Was es hoch geht geht’s auch wieder runter lange Abfahrt nach Plaine de l’Orbe

Blick ins Tal (Abfahrt)

Im Orbe auf einem TCS Platz haben wir ein Fass gemietet, wir rechnen mit schlechtem Wetter in der Nacht.

Kochen auf der Terrasse und Lerroy spielt mit den Tannenzapfen er ist begeistert hat soviele davon 🤣