VA 4 Tag 12.August Plesa müM 1262 – Crni Vrh

Morgens um sechs mussten wir schnell unser Schlafplatz räumen.Es sind Jäger unterwegs und die haben bestimmt keine freude an uns, also schnell weg.

Eine Stunde später genossen wir beim Sonnenaufgang das Frühstück , sitzen einfach am Wegrand und schauen ins erwachende Tal.

Der Abstieg vom Berg war schnell gemacht, wir wollen immer zügig unten sein was nicht grad gelenkschonend ist.

Bis zum Höhlenschloss von Predjama liefen wir zwischen wunderschönen Blumenwiesen durch.

Da wir schon um zehn Uhr morgens da sind essen wir gleich zu Mittag.

Höhlenschloss von Predjama

Danach geht’s bis abends um halb Acht wieder durch Wälder und Hang auf und nieder ins nächste Dorf Crni Vrh

Diese Gegend ist sehr schön, die Häuser sind weit auseinander gelegen die meisten mit viel Umschwung. Slowenien ist Landschaft sehr ausgewogen, viel Wald und nicht allzu intensive Landwirtschaft.

Manchmal sieht man noch Gebäude von der Planwirtschaft hauptsächlich Tierstallungen.

Die Leute bewirtschaften meistens ein Acker auf dem sie alles mögliche anpflanzen. Man sieht vielmals auch Kinder die mit anbacken. Das scheint einfach dazu zu gehören, Selbstversorgung auf sehr hohem Niveau.

Wir essen an einem Imbiss eine feine Pizza, gerechnet hatten wir mit einer Gefrierpizza.

Ein älteres Pärchen betreibt den Imbiss, die Frau kocht und der Mann serviert. Es ist wirklich toll egal was die Slowenen machen sie machen es sehr gut, ob kochen oder bauen, gärtnern. So genaue und saubere Handwerkerarbeit.

VA 3 Tag 11. August 2023 Lokev – Plesa müM 1262

Wir haben grad mal 60 Kilometer auf dem Via Alpina Zurückgelegt, aber gelaufen sind wir circa um die 90 Kilometer🤣

Wunderbar geschlafen, geduscht und um halbneun Uhr ging’s zum Frühstück. Es war ein sehr feines Frühstück. Hinter uns war eine Familie aus Frankreich. Die Eltern haben sich über die Menge beschwert. Zuviel!?

Wir haben Ratzeputz alles aufgegessen, die hätten uns die feinen Sachen gerne geben können.

Der Wanderweg ging nach Madavun. Hier stürzt ein grösserer Bach in eine Schlucht in ein Loch und verschwindet einfach im Untergrund, sehr beeindruckend.

Viele Touristen waren da für uns ging’s weiter auf dem Via Alpina von Dörfchen zu Dörfchen. Also so im Zickzack gelaufen unglaublich immer oder meistens im Wald. Was sehr angenehm war die Hitze merkten wir auch so noch genug.

Manchmal muss man unten durch

Die Luftmatratze konnten wir reparieren. Wir tauchten sie in eine Badewanne die für Kühe als Trinkwasser aufgestellt war.

Essen kaufen wir meistens an Tankstellen oder in den Dörfchen. Restaurant sind wenige auf der Strecke.

Am Abend sind wir auf den Ersten Gipfel gestiegen und haben gleich dort Übernachtet Plesa müM 1262 wirkliche ein gelungener Tag.

Plesa müM 1262

VA Tag 2 10.August 2023 -Lukev

Die Nacht war super ,da meine Matratze ein Loch hat! Andy hatte gestern gewettert wie wild beim Aufstellen des Zeltes. Jetzt weiss ich auch warum, nur nicht wieso, dass ich die durchlöcherte Matratze bekam.

Der Morgen ist ziemlich streng zuerst bergauf um danach runterzusteigen ins RISERVA NATURALE VAL ROSANDRA über das sehr steile Geröllfeld

Alles wieder hoch durch dieses sehr schöne Schlucht, oben angekommen laufen wir einem Schild nach, darauf steht es gibt Wein.

Weinhöhle

Der Wein war fürchterlich dafür trafen wir zwei Velofahrer die auf dem slowenischen Radweg unterwegs sind.Hunter von australischem Melbourne und Emma von Canada.

Hunter will mit seiner Reise Leute unterstützen oder auch verbinden, die im Leben mit Magersucht Probleme haben. Wir teilen unsere WEB Adressen ist ja auch in der Schweiz ein grosses Thema.

Am zweiten Wandertagen haben wir immer wiedermal Spuren von dem eisernen Vorhang gesehen, der Grenze Italien Slowenien, damals Jugoslawien Kapitalistisch zu Komonistisch. Auch ein Wachturm in der Todeszone war beeindruckend wenn man überlegt was das war.

Lipizzanergestüt

Der Nachmittag ist meistens im Wald laufen, die Beschilderung ist mässig gut, wandern meistens nach Bauchgefühl. Bis zum geschichtenträchtige Gestüt Lipica aktivitäten rund um die Lipizzaner Pferde. Dort auf dem Gestüt gehen wir ein Salat essen.

Im Internet nach besseren Karten gesucht, Andy findet denn Roten Weg des Via Alpina als app.

Super einfach so geht’s viel einfacher, wir nehmen eine Abkürzung über Weiden und ein Steinbruch die Tafel mit nicht erlaubt ignorieren wir, klappt bestens.

Wir werden auch nicht erwischt. Am Abend um sieben laufen wir durch das Dorf Lokev sehr schön. Direkt am Via Alpina ein Gästehaus wenn’s läuft dann läufst . Wir nehmen uns ein Zimmer mit Frühstück und die Inhaber sind so freundlich es geht doch.Wir versuchten noch das Loch in der Luftmatratze zu finden jedoch ohne Erfolg.

VA Anreise und 1.Tag 8.9.August 2023

8. August 2023

Wir steigen bei uns zu Hause um 4 Uhr am Nachmittag in das Postauto.

Einfach unbeschreiblich; zwei Monate auf Wandertour zu gehen noch dazu wird sich das Wetter zum Besseren wenden. Die Landwirte in unserer Gegend sind am Mähen: also das ist ein gutes Zeichen, dass es schön wird.

Mit dem Zug bis Zürich und von dort mit Flixbus bis nach Trist in Italien .🇮🇹

Bekannt Gesichter in Zürich

Das Ganze grad mal für 180 Schweizer Franken (für zwei Personen) natürlich ohne Zwischenverpflegung für Andy.

Am nächsten Morgen um Acht sitzen wir nicht ganz ausgeschlafen in Triest bei einem Kaffee ☕️. Alles hatte sehr gut geklappt.

Dafür ging’s dann etwas nervig weiter. Wir liefen geschlagene 24 Kilometer auf Asphalt. Durch Triest was eine sehr schöne Altstadt hat. Leider sind die Gebäude meistens in den Hänge gebaut, also rauf und runter teilweise auf der Hauptstrasse bis Muggia.

Danach wandern wir den Hang hinauf. Dort überqueren wir die Grenze zu Slowenien das erste Mal..

Aber vom Via Alpina keine Spur es war nur der Alpe Adria Trail ausgewiesen. Das leider auch nicht gut, durch Hauser Gärten rauf runter immer wieder suchen, so eine Sch….

Wir blieben hartnäckig dran bis fünf und dann mitten im Wald ein kleines Täfelchen Via Alpina. Super, erleichtert laufen wir bis sieben Uhr weiter.

Alles mit riesigen Feigenbäume und Olivenbäume ,Trauben, und alles mögliche an Gemüse Früchten in den Anbauflächen.

Eines war sehr speziell denn an diesem Tag haben wir wirklich kein freundlichen Menschen getroffen.

Die Bedienungen bei den Restaurants hätten jeden noch so grimmigen Schweizer geschlagen. Die Eisverkäuferin sagte doch tatsächlich: Nicht mal reden könnten sie, obwohl wir sehr artig wiederholt haben was wir möchten. War vielleicht nicht unser Tag, morgen wird’s besser.

Via Alpina

Ab dem 8. August sind wir wieder unterwegs. Wir werden in Triest den roten Weg des Via Alpina starten. Wir werden circa 2 Monate unterwegs sein und hoffen möglichst weit zu kommen.

Die Strecke von Triest nach Monaco ist 2540 Kilometer lang und überwindet ungefähr 142.000 Höhenmeter und hat 120 Tagesetappen.