Tag 69, 3. Juli, Meile 1137

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Am Morgen wird’s laut, wenn die Vögel anfangen zu pfeifen, ist sehr schön. Um fünf gehen wir los Richtung Barker Pass. Der Schnee beginnt immer später (höher), ist noch in den Nordhängen, die Südhänge sind schneefrei. Für uns erfüllt sich das, was wir uns gewünscht haben, länger wie mehr einfach entspanntes Wandern. Die Bäche fliessen ruhiger durch die Landschaft, die Temperatur steigt von Tag zu Tag, so haben wir uns das vorgestellt.

Heute wandern wir durch eine blühende Landschaft mit wahnsinnig vielen Insekten, der Sommer scheint hier angekommen zu sein. Links und rechts vom Weg, der oben auf dem Kamm ist, sind zwei wunderschöne Täler. Zuerst Olympic Valley und Meadows Valley, immer wieder sieht man Skilifte, teilweise noch in Betrieb.

Am späten Nachmittag müssen wir wieder einen sehr steilen Nordhang hinunter, ist alles im Wald. Hier gehen wir nicht auf dem PCT, sondern einfach nach Bauchgefühl hinunter. Immer wieder bleiben wir stehen und diskutieren, wo es besser geht. Wir wollen nicht etwas riskieren, auch Andy ist vorsichtiger für seine Verhältnisse.

Am Abend müssen wir noch einen kleinen Fluss queren, ist aber harmlos. Danach gehen wir wieder hoch und finden einen genialen Zeltplatz mit Sicht ins Tal. Wir setzen uns hin und essen und trinken Kaffee bis um halb zehn, was für uns sehr spät ist, normal gehen wir um acht ins Bett. Auch weil es ausserhalb des Zeltes zu kalt war. Wir finden es  erstaunlich, wir laufen und laufen, reden und reden… und es gefällt uns dieses Hiken. Wir fragen uns, was es denn ausmacht, sicher ist die Freiheit und das einfache Leben in der Natur ein grosses Plus. Jetzt sind wir ehrgeizig, wir ziehen es durch. Viele Hiker gehen raus wegen des Schnees, für uns ist das keine Option mehr.
Schluss bei km 1830 (Meile 1137), gelaufen sind wir 40 km (25 Meilen).

Tag 68, 2. Juli, Meile 1112

Um sechs stehen wir auf, Anne hat Kaffee gemacht, draussen auf der Grillstation. Gestern haben wir schon all die Pfannen neben dem Grill auf dem Boden gesehen. Jetzt schauen Andy und ich nicht schlecht. Anne nimmt die oberste Pfanne und macht die Eier-Omelett darin. Als wir essen kommen die Hunde, jetzt wissen wir, wer die Pfannen reinigt. Das Frühstück schmeckt grad weniger, den Toast würden wir lieber nicht mehr nehmen, aber wir essen ihn brav auf, danach verabschieden und bedanken wir uns. Tja, sind so Sachen, die du nicht brauchst, bleiben meistens auch nicht ohne Folgen.

Den Morgen laufen wir meistens schneefrei hoch zum Lake Aloha. Es hat vereinzelt Tageswanderer unterwegs. Am See essen wir ziemlich viel, weil uns das Gewicht auf dem Rücken nervt. Auch ist uns das Frühstück nicht bekommen, wir haben davon kaum etwas behalten, schon kurze Zeit danach.

Der Nachmittag ist dann sehr schön mit all diesen kleinen Seen, das Wasser glänzt und glitzert in der Sonne. Wir müssen immer wieder im Schnee absteigen, Andy fällt ständig auf sein Hinterteil, sobald er wieder steht, erklärt er mir dann, wie ich runterrutschen soll. Irgendwann sage ich: «Du bist unglaublich. Ich bin diejenige, die meistens stehenbleibt oder nicht rutscht und du landest zu 90 Prozent auf dem Hosenboden.» Er lacht: «Aber so gebe ich wenigstens gute Ratschläge.» So ein Spinner mein Mann. Wenn er auf den Schuhen hinunter rutscht, legt er sich nach vorne, um auch richtig zu beschleunigen und dann kommt die Bremsung: Das rechte Bein streckt er vor, er verliert das Gleichgewicht, das linke Bein schwingt nach vorne hoch und es haut ihn aufs Gesäss. Danach bleibt er immer einen Moment sitzen, ganz erstaunt wie das passieren konnte. In diesem Moment ist er einfach nur süss, ich könnte ihn jedesmal knuddeln, ein Küsschen und ’sei doch vorsichtig‘ muss genügen.

Es genügt uns auch mit dem Schnee. Als wir Handy-Empfang haben, hören wir uns die Sprachnachricht von Moni an, die etwas weiter oben Richtung Norden läuft, dort sei weniger Schnee. Das ist mal eine gute Neuigkeit, danke dir Moni, hat uns gut gelaunt. Bis um 8 Uhr gelaufen, wir zelten auf einem grossen Stein neben dem Weg.

Schluss bei km 1790 (Meile 1112), gelaufen sind wir 33 km oder 20 Meilen.

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Tag 67, 1. Juli, Echo Lake

Wir schlafen bis sieben, bis zum Echo Lake Resort laufen geht schnell und ist ohne Schnee durch den Wald, wirklich nicht streng. 

Dort nimmt uns ein Feuerwehrmann im Auto mit, er ist völlig fasziniert vom PCT, will diesen selber einmal wandern, wenn seine Kinder so alt seien wie ich etwa. Oh, jetzt hat er aber was falsch eingeschätzt, Andy sieht mit Bart halt älter aus als ich, da bin ich manchmal froh, dass Andy nicht alles versteht, er ist in solchen Sachen schnell beleidigt. Er fährt uns zu einem Mexican Restaurant, dort werden wir sehr nett bedient. Der Kellner ist auch ziemlich angetan vom PCT, wir sind am essen und er löchert uns mit Fragen zum Hiken, immer mit genügend Abstand, das ist kein Wunder, denn zum Geruch von Schweiss und Sonnencreme mischt sich neu noch der vom Insektenspray. Sehr unangenehm, aber es geht nicht ohne, die Viecher sind extrem aggressiv.

Danach gehen wir in die Laundry, um die Kleider zu waschen. Leider kann man hier nicht duschen, im Restaurant daneben schnell aufs WC, alle Kleider ausziehen, dann die Regenhose und ein Pullover an, zurück und alles in die Waschmaschine einwerfen. Wir sitzen hier und holen die nötigen Infos zum nächsten Streckenabschnitt aus dem Internet. Als die Wäsche fertig ist, macht Andy einen Striptease hinter den Waschmaschinen. Ich werde im Einkaufszentrum aufs WC gehen und dort die Kleider wechseln.

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Also geht es noch zum Esswaren einkaufen, aber heute haben wir uns nicht mehr gespürt beim Einkauf, viel zu viel und zu schwer, Bananen, Avocado, Kirschen, Käse, Salami, 1 kg Smarties, zwei Pack Tortillas ect. An der Kasse spricht uns ein junger Zimmermann an, er hat den PCT im 2015 gelaufen und fragt uns, ob wir eine Fahrt brauchen. Dann fährt er uns durchs ganze Dorf – eher schon eine Stadt – am Tahoe See, sehr netter Typ. Er und Andy haben es richtig lustig, zuerst fährt er in die falsche Richtung, also alles wieder zurück, er lacht und sagt, er habe nur etwas Zeit mit uns verbringen wollen.

Hier ist uns zu viel los, drum wollen wir zurück auf den PCT, stellen uns wieder an der Strasse. Da nimmt uns ein anderer Mann mit bis Echo Lake, auch er will in einem Jahr den PCT machen, schon extrem wie bekannt der PCT ist. Als wir beim Resort sitzen kommt ein älteres Ehepaar und fragt uns, ob wir bei ihnen übernachten und duschen möchten, sie haben gleich neben dem Weg ein Häuschen am See. Super, nehmen wir dankend an. Die Dusche ist schön warm, es gibt auch ein Glas Wein und gute Gespräche, wir sind rundum zufrieden.
Ende bei Km 1757 (Meile 1112) nach 5 Meilen.

Tag 66, 30. Juni, Meile 1087

Den Wecker stellen wir ab und bleiben liegen, es ist uns zu frisch draussen. Irgendwann stehen wir dann doch auf und ziehen alles an, sogar die Regenhosen. Als der Rest verstaut ist, wandern wir los, zuerst auf Schnee im Wald. Es ist in ständiges Auf und Ab, wie Wellen und den Weg vorwärts machen wir mehr nach Gefühl. Dann geht’s in ein Tal und von dort Richtung Carson Pass hoch, jetzt zeigt sich die Sonne und es gibt blühende Hänge, nur noch einige Schneefelder überqueren, wir bleiben immer wieder stehen, um rumzualbern.

Auf dem Pass oben sieht man auf den Apels Lake See, mit diesem herrlichen Ausblick machen wir Pause, das ist schön. Nachher geht’s leicht hinab zum Pass, da kommen uns vereinzelt Tageswanderer entgegen. Bei der Passtrasse hat es ein Visitor Center und viele Hiker, auch «Sherpa» sitzt dort. Sherpa ist ein netter Kerl, aber einfach sehr überzeugt von sich. Mich erstaunt immer wieder, wie einige Hiker angeben, mit dem was sie machen, aber viele Leute sind fasziniert vom PCT und den Hikern.
Eine Angestellte des Visitor Centers zeigt uns eine Box mit allerlei zum Essen und Trinken darin. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, wir essen beide was reingeht, blieben sicher eine Stunde dort. Wir gehen weiter über einen Parkplatz und laufen auf einen PCT-Marker zu. Eine Frau macht ein Bild von uns und dem Schild, dafür gibt sie uns ein eisgekühltes Bier, auch das geniessen wir.

Am Nachmittag wandern wir zuerst in einem Tal und dann zum See Showers Lake hoch, hier kommt wieder Schnee, wir machen beim See zuerst eine Pause. Als wir losgehen kommt Sherpa. Super, denken wir uns, er wird uns durch das Wirrwarr von Bäumen eine Spur legen. Weit gefehlt, er hängt an meinen Fersen und textet mich voll, er ist wirklich ein richtiger Maulheld. Andy gefällt es, er kann vorne laufen und ich bin hinten beschäftigt. Es nützt nichts, dass ich versuche, ihn mit ins Gespräch einzubeziehen, Andys Antworten sind: ja, nein oder etwas Gebrummtes. Den ganzen Nachmittag stolpert und rennt Sherpa hinter mir her, einmal fällt er fast hin, fängt sich im letzten Moment auf und rennt dabei den Hang hinunter. Dann sagt er, er habe ein Talent nicht hinzufallen, seinen Körper zu beherrschen. Einen Augenblick später rutscht Andy auf den Füssen den Hang hinunter (wie skifahren, nur ohne Ski) und landet zügig auf seinem Hosenboden. Ich sage: «Dafür musst du auch ein Talent haben» und lach mich schief, Andy dann auch.

Es geht am Schluss noch sehr steil hinab, teilweise können wir über Steine runtersteigen, um sieben sind wir bei einem Zeltplatz. Sherpa möchte noch mit uns ins Dorf, aber das werden wir Zwei morgen früh machen. Andy hat schon geschaut, dass es ein Platz ist, wo nur ein Zelt gestellt werden kann, weil noch länger dieses Grossmaul wäre uns zu viel. Sherpa will noch weiter, also heißt es «See you on the Trail», irgendwann.

Schluss bei km 1750 (Meile 1087), gelaufen sind wir 34 km, also 21 Meilen.

Tag 65, 29. Juni, Meile 1033

Wir stapfen etwa um halb sechs los durch den Schnee, die letzten Meilen bis zur Passstrasse Ebbetts. Als Andy auf die Strasse tritt, ruft uns ein Mann, wir sollen herkommen, es hat ein Schild «Trail Magic» vor einem parkiertem Bus. Erst jetzt sehen wir das Feuer und die Klappstühle, auf Tischen hat es alle möglichen Esswaren: Früchte, Brot, Kuchen, Cookies etc. Mit dem hätten wir nicht im Traum gerechnet, sie lachen, wahrscheinlich haben alle Hiker etwa so wie wir reagiert. Alan macht mit seinen Freunden und der Frau Trailmagic für die Hiker, die aus der High Sierra laufen. Unglaublich, die haben alles dabei: Grills, Kochplatten, sogar frischen Kaffee gibt’s. Einer macht Pancakes mit Bluberries und Nüssen darin, der andere grilliert und einer schaut, dass man genug Kaffee hat.

Wir essen Unmengen, bleiben einfach sitzen und reden mit den anderen Hikern und diesen Engeln. Gestern Abend habe ein Hiker, als er das gesehen hat, gleich angefangen zu weinen, so überrascht sei er gewesen. Wir sind immer wieder platt ab den vielen hilfsbereiten Leuten, die es neben dem Trail gibt, einfach nur herzensgute Menschen. Als wir uns dann verabschieden, wollen sie alle eine Umarmung, das sei für sie das Schönste – und noch ein Bild von uns.

Den Morgen laufen wir durch grüne Flächen, immer wieder mal ein Seelein und dann wieder die Vulkanberge links und rechts. Es ist sehr schön, die Luft ist herrlich frisch, es weht ein leicht kühler Wind und die Sonne scheint, ganz das Gegenteil von gestern. Mittagspause machen bei einem Creek, schon wieder essen, der Tag ist einfach herrlich heute. Einmal noch müssen wir ein riesiges Schneefeld umlaufen, das uns zu steil und zu gefährlich zum queren war.

Am Nachmittag ist die Strecke meistens ohne Schnee, genial, bis zum Feierabend trockene Füsse. Die Landschaft verändert sich zunehmend, Wälder mit Bächlein und öfters kleinere oder grössere Seen zwischen Hügeln mit riesigen Sandsteinen, die aussehen wie wenn ein Riese die Steine aufeinander geschichtet hätte, wunderschön, hier durchzulaufen. Bei einer kleinen Querung rutsche ich aus und mit reflexartigem Wegdrehen, schaffe ich’s, einem Stein auszuweichen. Andy schmunzelnd: «Pass doch auf», ich: «Habe ich ja, bin am Stein vorbei», wir müssen lachen. Seit dem Frühstück haben wir keine weiteren Menschen gesehen, von wegen der Trail sei überlaufen, davon merken wir nichts.

Schluss bei Km 1716 oder 1033 Meile, gelaufen sind wir 32 km (19 Meilen).

Tag 64, 28. Juni, Meile 1047

Um fünf geht der Wecker, Andy muss aufs Klo, ich drehe mich und schlafe weiter.
Als er zurückkommt beginnt er meine Behausung abzubauen, er macht ernst, ich stehe lieber auf. Heute ist es kalt, bewölkt und sehr windig, dafür ist der Schnee sehr griffig, ich frag mich langsam, wann hier der Sommer kommt.

Wir laufen hinauf in den Wald, der Weg ist unter dem Schnee, leider. Es sind noch vier andere Hiker unterwegs, die sind etwas vor uns, rauchen ständig Pot (Cannabis), stinken wie eine Hanfplantage. Entsprechend ist dann auch ihre Spurführung, eigentlich wollten wir einer Spur folgen, aber so hat es überall frische Spuren. Andy und ich müssen leider den Weg immer wieder neu bestimmen, das ist zeitraubend.

Als wir genervt sind, machen wir eine Pause und trinken Kaffee. Ich gehe nachher zum Bach runter, wasche den Topf und nehme noch Wasser mit, um die Zähne zu putzen. Als ich Andy den Topf und die Zahnbürste gebe, reinigt er mit der Zahnbürste den Topf. Ich sage: «Ist jetzt nicht dein Ernst?», er: «So wird der Rand sauber». Ich vermute, er hat vom Rauch der Kiffer-Hiker etwas abbekommen.

Jetzt werden die Berge immer flacher und der Schnee weniger. Andy rutscht sicher dreimal aus und landet auf dem Hosenboden, ich sag jedesmal: Pass auf! Das nervt ihn, nützt ja nichts mehr, wenn er schon liegt, hat er auch wieder recht. Beim nächsten Mal sag ich’s trotzdem wieder.

Wir laufen den ganzen Tag bis 17 Uhr mit kleineren Pausen im Schnee. Die Wolken waren teilweise fast schwarz, aber geregnet hat es nie. Am Abend, wieder auf dem Weg Richtung Ebbetts Pass hoch, können wir die Micro-spikes abziehen, er ist fast ohne Schnee. Als wir beim Zeltplatz sind kommt endlich die Sonne noch für eine Stunde, wir sitzen draussen im Sonnenschein, Andy zu mir: «Ist schon schöner, wenn’s schön ist.» Was für ein Komiker!
Schluss bei km 1684 oder Meile 1047, gelaufen sind wir 32 km oder 19 Meilen.

Tag 63, 27. Juni, der letzte Dreitausender

Nochmals bis um 8 Uhr geschlafen, dann gehen wir in eine Bar zum Frühstück, die hat schöne Musik und feine Eier-Omletten und der Kaffee wird immer wieder nachgeschenkt. Danach noch schnell zur Post, Essen einkaufen und packen. Die Rucksäcke sind sehr leicht, Andys etwa 12 kg und meiner etwa 10 kg mit dem Essen, genial.

Gleich neben dem Motel stellen wir uns an den Highway 395, nach kurzer Zeit hält ein junges Paar an. Anne und Holger, ein sehr nettes, aufgestelltes Paar aus Deutschland, sind hier in den Ferien und fahren nach San Fransico, also genau in unsere Richtung über den Pass Sonora. Auf der Fahrt erzählen ihnen was der PCT ist und zeigen Bilder und Videos, natürlich auch den Bär. Hoffentlich haben wir sie nicht zu sehr zugequatscht, heute sind wir ein wenig aufgedreht vor Vorfreude und das bekommen sie voll ab.

Auf dem Pass stehen zwei Frauen mit Trailmagic, Cookies und Cola, wir nehmen was mit auf den Weg und bedanken uns.

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Wir laufen heute über den letzten Pass der High Sierra, den Ebbetts Pass (ca. 3300 m.ü.M.) Der Himmel ist bewölkt, es geht über Schneefelder hinauf und ist extrem windig und kalt. Auf dem Pass setzen wir uns hin und essen die Cookies. Es ist ein gutes Gefühl, es geschafft zu haben, die High-Sierra-Section mit all diesen Pässen und Flussquerungen. Morgen und übermorgen geht’s nicht mehr höher als 2850 Meter und die Flüsse sind nur noch «Pipifax», würde Markus sagen.

Hinunter ins Tal geht es nochmals über Schneefelder zum E Fork Carson River und da dann ohne Schnee, das ist einfach entspannter, braucht viel weniger Kraft. Der Trail im Tal nach vorne und wieder steil nach hinauf. Das Zelt stellen wir hinter einen grossen Felsbrocken und machen ein Feuer, schöner geht’s nicht. Andy legt eine Steinplatte darüber und es gibt warme Tortillas mit Nutella. Wir geniessen den Abend vor dem Feuer, sitzen und reden an einem schönen Platz – so lieben wir das.

Schluss bei km 1652 (oder Meile 1028), heute nur 16 km (10 Meilen) gelaufen.