Am Sonntag sind wir im Dunkel gestartet. Der Weg ging durch das Gelände der Alp Zalto . Diese bietet schlafen im Stroh an und danach geht der Weg an dem ausgetrockneten See Gola di Lago vorbei.



Wir hätten mit mehr Tagestouristen gerechnet aber es war sehr ruhig und auch ziemlich frisch.

Im Laufe des Tages stiegen wir Richtung Luganersee ab, natürlich bei blauem Himmel. Im Dorf Tesserete waren wir um ca 12 Uhr und da steht die Kirche Santo Stefano.


Wir nahmen uns die Zeit und genossen dieses Glockchenspiel von der Kirche in vollen Zügen . So klare Töne ganz feine bis zu vollen mal schnell und dann ein warten auf den nächsten Glockenschlag, das Echo im Tal unbeschreiblich.


Auf dem letzten Kilometer durch’s Tal sammelten wir noch etwa ein Kilo Kastanien. Die Wanderung führte teilweise durch noble Wohngebiete und durch Wald und Parks mit einigen Sonntagspaziergängern. So hatten wir doch bis drei Uhr bis zum Städtchen Lamone.


Danach ging es mit dem IC durch den Gotthard Basistunnel mit bis zu 200 km/h so ergabe sich eine Reisezeit vom nur 2 1/2 Stunden bis nach Hause in Wädenswil und das mal für 70 Fr. für zwei Personen.


Also das finde ich wirklich nicht schlecht. Ich gebe es zu die Technik und der Gedanke das unsere Strassen etwas leerer werden gefällt uns. Das waren mal perfekte vier wunderschönen Tage, einfach mal vier Tage abschalten keine News richtig oder Wichtig. Die Welt wird sich auch ohne uns weiterdrehen.
Die Strecke von Ambri-Piotta bis Lugano ist 97 Kilometer lang und hatte 3400 Meter Aufstieg und 4000 Meter Abstieg







