Ich gehe runter und bekomme gleich wieder Medizin 😇. Um Essen ist es mir noch nicht. Andy hatte eine schlechte Nacht. Ihm tut der Bauch weh. Das hindert in nicht beim Frühstück zu essen wie immer.

Mit einem leichten Kater geht es weiter zur Edelrauthütte die wir in zweieinhalb Stunden erreichen.

Ich nehme hier eine Nudelsuppe und Cola dazu. Danach ist es mir besser. Andy möchte nicht ins Tal absteigen, wo der Via Alpina durchgeht, sondern eine andere Route nehmen, die der letzte Hüttenwart als Abenteuer beschrieben hatte. Super, ich bin begeistert, zuerst im Hang über ein Steinfeld steigen etwa zwei Stunden lang. Immer gut schauen, dass man nicht zwischen den Steinen in die Spalten rutscht.

Hier wird nicht geredet sondern über die Steine getanzt ,aber sehr vorsichtig sein. Dann wird mir klar, was er mit Abenteuer gemeint hat, an einer Kette und Eisen zum draufsteigen in einer Felsspalte grad hinauf durch die Gaisscharte.
Oben geht’s durch einen Spalt hindurch auf die andere Seite und danach wieder über Steinfeld runter. Wir sind etwas müde geworden auf diesem Weg. Aber es geht wieder weiter, zum Glück nicht mehr so streng.
Als wir denn Aufstieg bis zum See geschafft haben war es schon vier Uhr, noch rauf zum Pass.



Mit Sicht zu Gletschern auf der anderen Seite, doch für eine Pause ist es zu kalt. Der Abstieg ist auf einem schmalen Weg im steilen Hang auch nicht ohne.Dieser Abschnitt ist auf dem Traumpfad München – Venedig.

Am Abend stellen wir das Zelt auf eine Wiese es ist spät geworden und wir sind geschafft von diesem Abenteuer.

Wir beschliessen, egal was uns jemand erzählt von besserem oder interessanterem Weg, von jetzt an bleiben wir auf dem Via Alpina 🤪