PCT-Vorbereitungen 2019

Wir haben im 2017 den PCT zum Teil gewandert (etwa drei Monate) bis Andy den Fuss übertreten hat. Daher haben wir schon Erfahrung, was es an Vorbereitungen braucht.

Bewilligungen

Bewilligung PCT Langstrecken-Wanderung (Thru-hiker permit), über die PCT-Website.

Fire Permit: ein Kocher oder Lagerfeuer braucht eine Bewilligung in den USA, auch über die PCT-Site.

Bewilligung Grenzübertritt USA – Kanada

B2 Visa (ist bei uns noch gültig)

Vollmachten ausstellen: Bank, Post, Tiere (auf unsere Tochter und Sohn)

Körperlich

Viel laufen, wir haben mehrtägige Wandertouren mit dem Material unternommen, das wir auf dem PCT verwenden. Ist wichtig, um zu testen, was sich bewährt hat. Einmal im Monat einen 50 km Marsch.

Bänder stärken mit Dehnungsübungen, das Gleichgewicht verbessern. Die Füsse trainieren, ganz einfach möglichst viel Barfuss laufen. Die Fusssohlen werden so härter, auch die Gelenke beweglicher, hoffentlich gibt es so weniger Blasen. Wir erhoffen uns dadurch, die Schönheit des Weges noch mehr geniessen zu können. Je fitter man ist, desto mehr Meilen schafft man täglich. Dadurch kann man sich ab und zu mehr Zeit nehmen, um an einem Ort länger zu bleiben.

Einige Spezialkurse mit Bergführer wie man sich im Schnee verhält, haben wir im 2017 absolviert.

Material:

Verbessern und reduzieren. Bei der Packliste haben wir die von 2017 angepasst, ist dadurch im 2019 erheblich weniger geworden (vgl. Packliste 2017 und 2019). Allgemein werden wir viel weniger Sachen und Gewicht mitnehmen:

eine neues, leichteres Zelt (3-Saison statt 4-Saison)

Rosa: eine neue Daunenjacke und ein kleinerer und leichterer Rucksack, der auch wasserdicht ist

Andy: neue und leichtere Trekkinghosen und neue Schuhe von Alta, die sollten mehr Halt geben.

Beide: neue Wanderstöcke ohne Dreh-, sondern mit Klemmverschluss. Die Schrauben waren sehr langwierig beim Verstellen.

Aus unserer Sicht sind das Wichtigste gute Englischkenntnisse.

Rosa: intensives Englisch mit Babbel.

Geld für unterwegs

CHF 400 pro Woche für zwei Personen, CHF 1600 Fr. im Monat sollte reichen, wenn alles normal verläuft. Dieser Betrag erlaubt natürlich nicht immer ein Hotel zu buchen, wenn man in einem Dorf ist.

Das Beste zum Schluss:

Wir haben uns gewichtsmässig eine körpereigene Reserve zugelegt. Im 2017 hatten wir in der Wüste so viel abgenommen, dass es mühsam geworden ist. Wir mussten in jedem Dorf einfach möglichst viele Kalorien reinstopfen. Rosa hat jetzt 9 Kilo, Andy 10 Kilo zu viel, damit sollten wir ein wenig Reserve haben.

Packliste 2019 (pdf)

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