TAG 31, 6. Mai, Träumen vom Essen

Seit 5 Uhr (tagwach und gleich losgegangen) gehen wir vorwärts bis die Sonne aufgeht. Es geht nun in die Höhe und windet konstant. Im Laufe des Morgens treffen wir die Red Dogs, die eine Rast machen. Doch uns ist es zu kalt dafür, daher gehen wir weiter. Etwas später treffen wir Medical, der einen Stopp macht, weil er mit seinem Handy Empfang hat und telefoniert. Also gehen wir an ihm vorbei.

Mittagessen machen wir an einem Ort mit Aussicht auf das imposante Bergmassiv von Tehachapi. Medical kommt an, wir reden eine Weile und dann geht er weiter. Medical ist schneller als wir, wir trödeln heute ein wenig. Am Abend wollen wir vom Berg hinunter, da wo es in einen Wald geht. Dort stellen wir das Zelt auf. Hier wird es recht kühl, darum essen wir im Zelt. Hoffentlich ist es morgen nicht regnerisch, bis jetzt hatten wir viel Glück mit dem Wetter. 

Der Nachmittag vergeht mit vom Essen reden und träumen. Ich schwärme Andy vom Essen vor, dass meine Mutter jeweils gekocht hat. In diesem Moment hoppelt ein Hase über den Weg. Danach haben wir nur noch EIN Thema und schwärmen von Braten und Voressen mit feiner Sauce mit  Dörrbirnen und Gemüse. 

Zum Glück hört uns niemand, was wir manchmal so Banales diskutieren. Es ist nicht immer hochstehend, aber schliesslich ist die Situation auch extrem. Wir sind jetzt seit über einem Monat 24 Stunden, 7 Tage die Woche zusammen. Was ist zu erwarten? Irgendwann geht dir der gute Gesprächsstoff aus.Wir laufen weiter und reden bis es dämmert. Dann stellen wir das Zelt neben dem Trail auf und verkriechen uns.

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