TAG 33, 8. Mai, Meile 607

Sehr früh aufgestanden, weil wir grosse Strecken zurücklegen wollen. Es droht uns sonst, das Essen auszugehen. Andy machte sich ständig riesige Sorgen wegen dem Essen. Wasser haben wir bei einem Water Cache aufgefüllt. Hier ist es richtig trocken und heiss, drum ist es besser in der Nacht zu laufen. Tagsüber schwitzt man wie wahnsinnig und der Wasserverbrauch ist dementsprechend. Das Death Valley ist schliesslich nicht weit weg von hier.

Eine sehr einsame Gegend, es scheint wirklich nichts zu haben, aber sehr schön. Gegen Mittag finden wir unter einem riesigen Kaktusbaum Wasser und Essen. Dadurch konnten wir unser knappes Essen ein wenig aufstocken mit Nutella, Erdnussbutter, salzigen Biskuits etc. Und Wasser im Überfluss. An dieser Stelle hätten wir nicht mehr mit sowas gerechnet, das ist schon ungewöhnlich, dass jemand einen derartigen Aufwand betreibt. Ich sage zu Andi: «Siehst du, ist gar nicht so schlimm mit dem Essen.» Das macht ihn sauer und er sagt, dass ich das nicht wissen konnte, das hier noch eine Trail Magic ist. «Eben, ist doch super», antworte ich, «diese Überraschung». In so einem Moment, liebt er mich besonders. 

Wir sehen den ganzen Tag keinen einzigen Hiker, nur wir Zwei allein. Beim Wandern in der Schweiz erlebst du nie diese Weite und Leere, die einem sehr beeindrucken kann. Wir laufen extrem viel bis spät in den Abend und  kommen weit.

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