Zero Day, 15. Mai, Truckee

Nach der Post erkundeten wir Truckee, ein recht belebter Ort mit einer netten Einkaufsstrasse, hier würde es uns gefallen. In einem Restaurant essen wir eine riesige Pizza und trinken Cola dazu. Einfach mal nicht laufen, sondern den ganzen Tag faulenzen, das ist schön. Am Abend sind wir noch mit dem Hund eine Runde spazieren gegangen. 

In Truckee hat jeder ein Häuschen mit Garten, dazwischen Strassen, die kaum befahren werden, recht friedlich. Jeder kennt jeden, das ist super. An der Kasse bleibt dir keine Wahl als zu warten bis der Dorfklatsch beendet ist. Dass es mehrere Kassen hat, hilft auch nicht. Wenn das Gespräch interessant ist, stehen alle Kassierer an einer und du wartest. Am Morgen ‚schnell’ Gipfel holen kann locker bis zu einer Stunde dauern. Ich stelle mir die gleiche Situation in Zürich vor. Das wär mal was, die Leute würden bestimmt sauer. 

Beispiel: «Könnte ich vielleicht schnell bezahlen?» Die Reaktion: «Sicher, kein Problem, gleich wenn wir fertig sind.» Klar doch, ich warte, einfach zuhören, ist wahrscheinlich interessant. Am Abend zu Hause gekocht und mit den anderen lange geredet. Das heisst, Gret hat geredet, die anderen haben zugehört. Andy und ich schliefen nachher in der Stube.

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