TAG 53, 3. Juni, Meile 1550, Schüsse im Wald

Um 5 Uhr aufgestanden und bei traumhafter Aussicht was essen. Wir hatten zum Glück keinen Bärenbesuch in der Nacht. Der Weg geht in ein Tal hinunter und unten angekommen geht es weiter durch einen Fluss. Natürlich haben wir jetzt schon alles nass. 

Nicht weit von uns wird geschossen, zum ersten Mal! Wir fühlen uns nicht mehr wohl in diesem Wald. Einfach weg von hier. Uns ist mulmig zumute, soviel wir wissen, ist gerade keine Jagdsaison. Wenn hier jemand im Wald rumballert, dann hätten wir lieber eine Warnweste dabei. Wir laufen schneller, was unsere Beine hergegeben bis spät in den Nachmittag hinein. 

Am Abend sehen wir eine Schlange, die uns heftig anklappert. Sie ist oberhalb des Weges, knapp zwei Meter entfernt von uns, etwa einen Meter lang und armdick. Ich bin müde und reagiere etwas genervt. Ich sage zu Andy, dass es mich nervt, denn ich erschrecke jedes Mal, wenn ich dieses Klappern höre. Diese Schlange ist aber ein wirklich schönes Exemplar, grasgrün und sehr schön gemustert. Sie wäre ein Foto wert, doch sie scheint fotoscheu zu sein und schlängelt sich weg. Ich sage zu Andy, dass wir den Stock brauchen könnten, um sie zu überzeugen anständig zu posieren. Er ist wieder mal nicht gleicher Meinung und zeigt mir nur den Vogel. 

Wir finden für unseren Geschmack hatten wir in den letzten zwei Tagen genug Action und stellen unser Zelt auf den nächsten geeigneten Platz.

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