Zero Day, 25. Juni

Ich werde zur Rangerstation gehen, um die Ranger zu informieren, dass Andy morgen zurücklaufen möchte. Dann wissen wir, was auf uns zukommt. Sie finden es eine gute Idee, denn rausfliegen komme nur im äussersten Notfall in Frage. Ich bekomme noch Lebensmittel, für diesen Abend geben sie mir eine Dose Fleischkäse und viele Dörrfrüchte mit. 

Wir werden natürlich für den Weg etwas länger brauchen. Sie bewundern Andy und sagen Schweizer seien starke Kerle. Sie informieren die Rangerin, die auf dem Weg unterwegs ist. Ich denke, dank der Rangerin sind wir auf dem Rückweg sicher. Falls etwas wäre, können wir sie informieren und sie wiederum würde Made von dieser Station informieren, und der könnte weiteres in die Wege leiten.  

Besser geht doch nicht. Darum trinken wir eins auf die gelungene Organisation der Rettung von meinem Mann. Wir plaudern ewig, eigentlich hätten sie einen Einsatz gehabt, wieder einmal einen Hiker vom Berg zu holen. Das scheint ihnen nicht eilig zu sein, anscheinend jemand, der etwas verstaucht hat. Der meint sicher, es komme ein Heli, wenn der wüsste! Es wird nur ein genervter Ranger hochsteigen, um ihm beim Runterwandern zu helfen. Dann wird dem Herrn erklärt, dass er hier erst mal warten soll bis sich die Verstauchung beruhigt, damit er dann zurücklaufen kann. 

Die Ranger begleiten mich wieder zum Fluss, dann alle einmal fest in die Arme nehmen und tschüss bis irgendwann.

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