10. April, Vorbereitungen

Um 6 Uhr begonnen mit dem Blog, denn das Textschreiben braucht doch ziemlich Zeit. Macht uns aber Spass und wir reisen vielleicht bewusster als sonst. Beim Frühstück hatten wir Livemusik, ein junger Mann spielte sehr schön am Klavier. (Leider können wir keine Filme in den Blog stellen). Slavi kam dazu und wir redeten ziemlich lang mit ihr. 

Zu Fuss sind wir etwa 40 Minuten bis zum «Big5»(Outdoorladen) gelaufen. Unterwegs sahen wir viele schöne Häuser und chice Villen mit grossen Gärten, sieht teuer aus. Im Big 5 kauften wir die Gasflasche (nach), dann zwei leichte Messer, ein Erste-Hilfe-Set (gegen Bisse oder Stiche) und noch zwei Wasserfilter. Natürlich habe ich mich mit Klebeband eingedeckt, damit kann man gut Blasen abkleben, man lernt dazu. Im 2017 hatte ich auf dem PCT 700 Meilen lang Blasen. Übermorgen am 12. April geht’s los mit dem Trail.

Danach sind wir in den «Burger King» etwas essen gegangen. Es ist nicht schön da, es hat viele Obdachlose und auch Drogen- oder alkoholabhängige Menschen. Übrigens, die Schulen in Amerika sehen aus wie Gefängnisse, die Sicherheit scheint ein Thema zu sein. Auf dem Rückweg zum Hostel haben wir uns verlaufen. Ich habe Andy ein wenig genervt und ihm auf Englisch meine Unterstützung angeboten: «I think you have the way lost and maybe you will the right way, then believe we have five or ten minutes». Ich fand’s lustig, Andy schmunzelte und schüttelte den Kopf. Als ich fertig war mit meinem Gequatsche standen wir vor dem Hostel. 

Später sind wir noch einmal rausgegangen und auf einem Parkplatz auf ein tolles Feuerwehrauto gestossen. Die Feuerwehrleute liessen Andy ans Steuer, ich hatte sie einfach gefragt, ob er sich reinsetzen darf (Andy: «Nein, nein, das kannst du nicht machen!»). Für heute habe ich Andy genug strapaziert. 

Fürs Nachtessen holen wir uns eine Pizza und essen sie gemütlich beim Sitzplatz von unserem Hostel. Im Hostel ist heute Karaoke-Abend, das lassen wir uns nicht entgehen. Sehr tolle Stimmung, der Pianospieler vom Morgen ist sehr musikalisch. Wir probieren möglichst mitzusingen, mehr oder weniger. Andy w… Er kann ein Lied auswählen und darf zum Singen auch sitzen bleiben. Der Arme, singen ist nicht seine Stärke, aber wir anderen unterstützen ihn. Slavi, die Gute, ist clever, sie fragt einfach, wer ihr das Lied singt. Ein anderer Gast sang Shaggy’s «Boombastic», wir lachten uns kaputt, seine Gestik dazu war toll.

Dieses Hostel, übrigens es ist das «San Diego Point Loma Hostel», ist so ein Non-Profit-Projekt, achtet sehr auf den ökologischen Fussabdruck und den Respekt für alle Menschen und Kulturen. Wirklich ein toller Ort zum verweilen, können wir nur empfehlen.

Rosa mit Musiker ohne Wein

3 Kommentare zu „10. April, Vorbereitungen

  1. Liebe Rosa, lieber Andy,

    Warum wundert mich der englische Kommentar und die Reaktion darauf nicht. Ich kann es mir gerade bildlich vorstellen. 😉

    Das Haus steht übrigens noch und uns Vieren wird nicht langweilig obwohl ihr weg seid, da immer etwas los ist. 🙂

    Weiterhin einen schönen Aufenthalt und einen guten Start.
    Liebe Grüsse
    Fabian und Claudia

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    1. Hoi zusammen
      Andy braucht zwischen durch eine Pause von mir, keine Ahnung wieso.
      Uns ist es bis jetzt auch noch nie langweilig geworden, hoffentlich macht ihr kein Sch…..!!
      Danke wir werden sicher eine gute Zeit haben. Alles liebe für euch vier

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      1. Hoi.
        Ich kanns mir denken 😛
        Lass mich raten: wenn er weggeht sagst du sicher „chumme mit“… 😉

        Wir machen nie Sch…..
        Danke 🙂

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