19. Mai, Tehachapi

Es hat die ganze Nacht geregnet, unser Zelt hält dicht, aber schlafen konnten wir nur zwischen dem Güterverkehr, so alle 1 1/2 Stunden fuhr ein Zug durch. Wir packen das Zelt zusammen und gehen über den Flughafen, dabei schauen wir uns die kleinen Sportflugzeuge an, eine Chessna ist auch darunter.

Im Dorf essen wir in einer deutschen Bäckerei unser Frühstück. Hier hat es viele Hiker, alle überlegen und diskutieren gerade, was sie machen sollen. Das Wetter wird nicht besser in den nächsten sieben Tagen und in der High Sierra ist auch viel Neuschnee gefallen. Es geht hektisch zu und her, jeder hat eine Lösung, wie er den Hike bis zur kanadischen Grenze machen will.

Wir suchen im Internet nach Informationen zur Schneemenge. Auch in Oregon und Washington liegt Schnee, das liegt zwar teilweise tiefer, ist aber auch nördlicher. Für uns ist klar, dass der Schnee in der High Sierra am schnellsten schmilzt, wegen der Höhe und der Sonneneinstrahlung. Nach längerem Stöbern, haben wir eine ganz einfache Lösung: Wir bleiben hier, sicher für vier Tage. Danach werden wir sehr gemütlich Richtung Kennedy Meadow weitergehen. Die Wege bis zum Kearsarge Pass kennen wir vom 2017. Also, der Plan steht für uns.

Wir suchen uns ein Motel und buchen es bis am Donnerstag. Es ist so mieses Wetter, dass wir gleich im Zimmer bleiben und schlafen gehen.

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