Tag 12 27. Juli Charnes sur Rhône – Montélimar -Viviers – Mornas 92km

Andy war so geschwollen im Gesicht das ich erschrack, er meinte es spanne nur noch ein wenig.

Wir fahren gleich los der Weg ist gefüllt Zickzack über Brücken und Staudämme mit Schleusen.

Radwegbrücke

Hier wächst einfach alles an Gemüse und Früchten, Obst, Getreide in Hülle und Fülle unglaublich.

Kiwi

Nach dem Mittag sind wir,glauben wir im Warmluftbackofen der Provence angekommen. Wir fahren direkt neben einem Atomkraftwerk vorbei, auch sonst ist es hier nicht mehr so schön landschaftlich.

Ich schwitzte und kam ganz schön ausser Atem, irgendwie schien Andys Velo viel ringer zu rollen. Nach etwa zwei Stunden trampe wie blöde kontrolliere ich den Reifendruck. Kein Wunder mein Vorderrad hat zuwenig Luft. Andy ganz verdutzt, wieso dass ich nichts gesagt habe. Wo er recht hatte , hatte er recht, also mal pumpen und hoffen. Nach wenigen Kilometern war er wieder platt.

Wir wechselten den Schlauch, war aber nicht so einfach zuerst klebte der Pneu am Felgen das wir mal richtig ins schwitzen kamen war ja auch nicht heiss! Den neuen Schlauch auf die Felgen und aufpumpen, ein Teilstück will nicht wieder an den Felgenrand. Wir würden noch von einem anderen Velofahrer unterstützt. Ein Slowake er fuhr von der Slowakei über Wien, Genua,Marseille und Lyon zurück. Also hat noch ein grösseren Knall als wir. Mit vereinten Kräften sass der Pneu am Schluss so wie es sein soll. Wir wünschen uns eine gute Weiterreise und weiter gings.

Rosa‘s Lieblinsgraffiti

Die Hilfsbereitschaft unter denn Velofahrer ist gut, wenn jemand Probleme hatte , hält man an und bietet die Hilfe an, so wie es sich’s gehörte. Jetzt ging es weiter in dieser Affenhitze. Natürlich mussten wir jetzt noch gegen den Wind fahren.Sehr nervig es geht geradeaus und du hast das Gefühl du kommst nicht vom Fleck. Andy wollte nun wissen wessen Idee es war. Ich erwiederte:“Du meinst die Orangen zu kaufen heute?“ und wir lachten uns schlapp. Ist ja nicht grad die ideale Zeit für diese Strecke, viel zu heiss. Wir radelten verzweifelt und probierten noch etwas Strecke zu machen was wir um sechs Uhr aufgaben.

Dafür haben wir ein sehr schönen Zeltplatz in Mornas, die Duschen waren genial und denn ganzen Abend tolle Musik.

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