CDT 5 – 25. -28. April

Frühmorgens vor dem Sonnenaufgang standen wir auf und wanderten zurück Richtung Campingplatz. Wir hatten überlegt, ob es so einfach wäre wie letztes Mal eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Der Weg war absolut einfach zu laufen, wir kamen schnell voran. Drei nette Damen waren mit ihren riesigen Pick-ups im Wald am Brennholz sägen.

Nachdem wir etwas mit ihnen geredet hatten, boten sie uns eine Mitfahrgelegenheit an, wenn wir helfen das Brennholz zu sägen und aufzuladen.

Wir dachten, dass es schnell gehen würde, aber es war dann eher ein härterer Job. Laufen wäre definitiv nicht so anstrengend gewesen. Dafür war der Rest des Tages super. Als die Pick-ups beladen waren, ging’s zu Wendy Rudick Shaul. Dort gab es ein Bierchen und etwas zu essen. Trawes, ein anderer Hiker, war auch noch mit dabei. Der war schlauer, nicht mitarbeiten, aber mitfahren. Die Ladys brachten uns dann nach Silver City zurück. Die grösste Hitzezeit haben wir damit verbracht in einem Restaurant zu essen, essen und essen. Leider mussten wir auch auf der Strasse zurück auf den Trail, wir sind bis in den Abend gewandert.

Die nächsten Tage waren super, wir hatten eigentlich mit drei Tagen gerechnet bis zu Doc Campbell‘s Post. Andy hatte sich beim Essen überhaupt nicht im Griff. Ich probierte, die Lebensmittel ein wenig einzuteilen, mit dem Resultat, dass er einfach bei meinen Snacks mitass.

Zum Schluss hatten wir am Morgen nur noch einen Riegel. Er biss rein, ich stand vor ihm und dachte, er gebe mir die Hälfte, konnte aber nur zusehen, wie er den ganzen Riegel verschlang. Ein schlechtes Gewissen hatte er deswegen nicht.

Der Weg und die Landschaft waren zum Glück sehr interessant. Zuerst ging es ganz gemütlich durch den Wald, immer im Schatten und danach über eine Hochebene mit Aussicht in eine Schlucht, überall diese rissigen Steintürme und unendlich Weiten. Am Abend nach einem steilen Anstieg fanden wir einen super Zeltplatz und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen folgte ein Abstieg zum Gila Fluss. Im Tal war’s so heiss, dass man froh war, immer wieder durchs Wasser zu stapfen, um den Fluss zu queren.

Eine eigenartige Landschaft, ein Fluss, viele Bäume, aber trotzdem alles trocken und Verwesungsgeruch lag in der Luft. Auch Skelette und einzelne Knochen lagen herum.

Direkt neben dem Weg lag ein Schädel samt Gebiss, wir nehmen an von einem Berglöwen (Mountain Lion). Hier wollten wir nicht zelten, also machten wir ordentlich Tempo.

Wir wanderten weiter bis in die Nacht und stellten das Zelt direkt neben dem Weg

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