VA 6 Tag 14. August 2023 Planinska koča na Ermanovcu – Krevl

Früh um sechs Uhr starten wir. Der Weg führt durch die Hügellandschaft des Cerkljansko Berglandes, zuerst über eine Strasse, über wald- und wiesen Berghänge.

Nebelmeer

Das Partisanenkrankenhaus Franja, wollen wir besichtigen gehen, welches im 2. WK eine wesentliche Rolle spielte. Was leider nicht möglich ist wegen der Unwetter, die hier in Slowenien waren, ist der Zugang gesperrt. Bisher haben wir davon nichts gemerkt nur kleinere Aufräumarbeiten, das Unwetter war ja mehr im Landesinnern.

Wir gehen durch den Wald wieder hoch. Schwitzten unglaublich, es ist tropisch heiss und der Weg ist einfach grad hinauf. Wasser hat es keines das man abfühlen könnte, eine Frau die oben in der Hütte arbeitete und auf dem Heimweg ist, gibt uns spontan ein Fläschchen. Andy meinte das liege an der Höhe, die Leute werden immer netter je Höher wir steigen.

Pausenplatz

Wir stiegen weiter bis auf den Gipfel Porezen auf. Rundum Aussicht auf die Bergwelt Sloweniens. Von der Berghütte Dom Zorka Jelincia sehen wir auf der gegenüberliegenden Seite die

Hochgebirge der Julischen Alpen. Den ersten davon wollen wir heute noch besteigen. Leider ist dazwischen ein sehr tiefes Tal abends um Acht sind wir auf dem Gipfel auf der anderen Seite auf dem Berg Krevl 1515 müM . Jan ein Deutscher war auch auf dem Gipfel, wir reden viel zu lange mit ihm.

Den Schlafplatz zu finden war nicht ganz einfach, es geht ja wieder im steilen Gelände runter und wir sind etwas zu lange auf dem Gipfel gewesen.

Krevl

Wir finden eine Stelle unter grossen Tannen nicht flach, aber wir stellten das Zelt, so kaputt wir sind werden wir trotzdem gut schlafen.

VA 5 Tag 13. August2023 Idrija – Planinska koča na Ermanovcu

Wir dachten bis auf Idrija sei es höchstens eine Stunden, aber weit gefehlt. Wir haben ja vor diesem Dorf oder Städtchen unser Nachtlager gestern gestellt. Wir laufen im Wald herum und suchten den Weg, was Zeit kostet. Der Weg ist steil runter. In dem Dörfchen geht das Suchen weiter. Da Sonntag ist, finden wir nur eine Bäckerei die offen hat. Die ist aber mit nur mit „Pizza“ angeschrieben, was die Suche nicht wirklich vereinfacht.

Der Mann, der uns bedient ist sehr unfreundlich und sichtlich genervt. Wir haben uns eine Strategie überlegt, wie wir mit dieser Art umgehen. Wir grinsen die Leute an und verteilen Komplimente. Ich fragt ihn wieviele Sprachen er beherrsche, weil er gleich ins Englisch gewechselt hat. Er kann fünf Sprechen, ich unglaublich das ist ja genial…

Er ist danach nett und hat uns für das Brot noch Fleisch dazu gegeben vom Kebabspiess.

Um zwölf Uhr stiegen wir wieder aus dem Tal mit dem Fluss Idrijko hoch. Oben angekommen sind wir völlig durchgeschwitzt.

Aufstieg über Bikerpiste

Oben beginnt die Cerkljansko Berglandschaft. Wanderung durch das wald- und wiesenreiche Bergland mit zahlreichen Bauernhöfen, Kirchen und Ortschaften. Man wandert größtenteils über Asphaltweg.

Wir winken allen Leuten zu und die meisten winken etwas irritiert zurück oder lächeln sogar Teilweise zurück. Bis jetzt habe ich immer gedacht, die Schweizer seien etwas unterkühlt oder zurückhaltend, aber im Vergleich zu den Slowenien ist die Schweiz Disneyland.

Aber man muss sagen, wenn du die Leute anredest, wechseln sie gleich ins Deutsche oder Englisch.Mit Englisch kommt man in Slowenien problemlos durch.

Desto länger wir in Slowenien unterwegs um so begeisterter wir sind. Die Ruhe, die Landschaft die korrekte kurze Art der Leute, vielleicht nicht die fröhlichsten.

Das Zelt stellen wir in einen Fahrweg am Waldrand. In der Ferne sehen wir Lichter von Häusern. Wieder mal ein genialer Zeltplatz wo wir mit Bestimmtheit niemanden stören.

VA 4 Tag 12.August Plesa müM 1262 – Crni Vrh

Morgens um sechs mussten wir schnell unser Schlafplatz räumen.Es sind Jäger unterwegs und die haben bestimmt keine freude an uns, also schnell weg.

Eine Stunde später genossen wir beim Sonnenaufgang das Frühstück , sitzen einfach am Wegrand und schauen ins erwachende Tal.

Der Abstieg vom Berg war schnell gemacht, wir wollen immer zügig unten sein was nicht grad gelenkschonend ist.

Bis zum Höhlenschloss von Predjama liefen wir zwischen wunderschönen Blumenwiesen durch.

Da wir schon um zehn Uhr morgens da sind essen wir gleich zu Mittag.

Höhlenschloss von Predjama

Danach geht’s bis abends um halb Acht wieder durch Wälder und Hang auf und nieder ins nächste Dorf Crni Vrh

Diese Gegend ist sehr schön, die Häuser sind weit auseinander gelegen die meisten mit viel Umschwung. Slowenien ist Landschaft sehr ausgewogen, viel Wald und nicht allzu intensive Landwirtschaft.

Manchmal sieht man noch Gebäude von der Planwirtschaft hauptsächlich Tierstallungen.

Die Leute bewirtschaften meistens ein Acker auf dem sie alles mögliche anpflanzen. Man sieht vielmals auch Kinder die mit anbacken. Das scheint einfach dazu zu gehören, Selbstversorgung auf sehr hohem Niveau.

Wir essen an einem Imbiss eine feine Pizza, gerechnet hatten wir mit einer Gefrierpizza.

Ein älteres Pärchen betreibt den Imbiss, die Frau kocht und der Mann serviert. Es ist wirklich toll egal was die Slowenen machen sie machen es sehr gut, ob kochen oder bauen, gärtnern. So genaue und saubere Handwerkerarbeit.

VA 3 Tag 11. August 2023 Lokev – Plesa müM 1262

Wir haben grad mal 60 Kilometer auf dem Via Alpina Zurückgelegt, aber gelaufen sind wir circa um die 90 Kilometer🤣

Wunderbar geschlafen, geduscht und um halbneun Uhr ging’s zum Frühstück. Es war ein sehr feines Frühstück. Hinter uns war eine Familie aus Frankreich. Die Eltern haben sich über die Menge beschwert. Zuviel!?

Wir haben Ratzeputz alles aufgegessen, die hätten uns die feinen Sachen gerne geben können.

Der Wanderweg ging nach Madavun. Hier stürzt ein grösserer Bach in eine Schlucht in ein Loch und verschwindet einfach im Untergrund, sehr beeindruckend.

Viele Touristen waren da für uns ging’s weiter auf dem Via Alpina von Dörfchen zu Dörfchen. Also so im Zickzack gelaufen unglaublich immer oder meistens im Wald. Was sehr angenehm war die Hitze merkten wir auch so noch genug.

Manchmal muss man unten durch

Die Luftmatratze konnten wir reparieren. Wir tauchten sie in eine Badewanne die für Kühe als Trinkwasser aufgestellt war.

Essen kaufen wir meistens an Tankstellen oder in den Dörfchen. Restaurant sind wenige auf der Strecke.

Am Abend sind wir auf den Ersten Gipfel gestiegen und haben gleich dort Übernachtet Plesa müM 1262 wirkliche ein gelungener Tag.

Plesa müM 1262

VA Tag 2 10.August 2023 -Lukev

Die Nacht war super ,da meine Matratze ein Loch hat! Andy hatte gestern gewettert wie wild beim Aufstellen des Zeltes. Jetzt weiss ich auch warum, nur nicht wieso, dass ich die durchlöcherte Matratze bekam.

Der Morgen ist ziemlich streng zuerst bergauf um danach runterzusteigen ins RISERVA NATURALE VAL ROSANDRA über das sehr steile Geröllfeld

Alles wieder hoch durch dieses sehr schöne Schlucht, oben angekommen laufen wir einem Schild nach, darauf steht es gibt Wein.

Weinhöhle

Der Wein war fürchterlich dafür trafen wir zwei Velofahrer die auf dem slowenischen Radweg unterwegs sind.Hunter von australischem Melbourne und Emma von Canada.

Hunter will mit seiner Reise Leute unterstützen oder auch verbinden, die im Leben mit Magersucht Probleme haben. Wir teilen unsere WEB Adressen ist ja auch in der Schweiz ein grosses Thema.

Am zweiten Wandertagen haben wir immer wiedermal Spuren von dem eisernen Vorhang gesehen, der Grenze Italien Slowenien, damals Jugoslawien Kapitalistisch zu Komonistisch. Auch ein Wachturm in der Todeszone war beeindruckend wenn man überlegt was das war.

Lipizzanergestüt

Der Nachmittag ist meistens im Wald laufen, die Beschilderung ist mässig gut, wandern meistens nach Bauchgefühl. Bis zum geschichtenträchtige Gestüt Lipica aktivitäten rund um die Lipizzaner Pferde. Dort auf dem Gestüt gehen wir ein Salat essen.

Im Internet nach besseren Karten gesucht, Andy findet denn Roten Weg des Via Alpina als app.

Super einfach so geht’s viel einfacher, wir nehmen eine Abkürzung über Weiden und ein Steinbruch die Tafel mit nicht erlaubt ignorieren wir, klappt bestens.

Wir werden auch nicht erwischt. Am Abend um sieben laufen wir durch das Dorf Lokev sehr schön. Direkt am Via Alpina ein Gästehaus wenn’s läuft dann läufst . Wir nehmen uns ein Zimmer mit Frühstück und die Inhaber sind so freundlich es geht doch.Wir versuchten noch das Loch in der Luftmatratze zu finden jedoch ohne Erfolg.

VA Anreise und 1.Tag 8.9.August 2023

8. August 2023

Wir steigen bei uns zu Hause um 4 Uhr am Nachmittag in das Postauto.

Einfach unbeschreiblich; zwei Monate auf Wandertour zu gehen noch dazu wird sich das Wetter zum Besseren wenden. Die Landwirte in unserer Gegend sind am Mähen: also das ist ein gutes Zeichen, dass es schön wird.

Mit dem Zug bis Zürich und von dort mit Flixbus bis nach Trist in Italien .🇮🇹

Bekannt Gesichter in Zürich

Das Ganze grad mal für 180 Schweizer Franken (für zwei Personen) natürlich ohne Zwischenverpflegung für Andy.

Am nächsten Morgen um Acht sitzen wir nicht ganz ausgeschlafen in Triest bei einem Kaffee ☕️. Alles hatte sehr gut geklappt.

Dafür ging’s dann etwas nervig weiter. Wir liefen geschlagene 24 Kilometer auf Asphalt. Durch Triest was eine sehr schöne Altstadt hat. Leider sind die Gebäude meistens in den Hänge gebaut, also rauf und runter teilweise auf der Hauptstrasse bis Muggia.

Danach wandern wir den Hang hinauf. Dort überqueren wir die Grenze zu Slowenien das erste Mal..

Aber vom Via Alpina keine Spur es war nur der Alpe Adria Trail ausgewiesen. Das leider auch nicht gut, durch Hauser Gärten rauf runter immer wieder suchen, so eine Sch….

Wir blieben hartnäckig dran bis fünf und dann mitten im Wald ein kleines Täfelchen Via Alpina. Super, erleichtert laufen wir bis sieben Uhr weiter.

Alles mit riesigen Feigenbäume und Olivenbäume ,Trauben, und alles mögliche an Gemüse Früchten in den Anbauflächen.

Eines war sehr speziell denn an diesem Tag haben wir wirklich kein freundlichen Menschen getroffen.

Die Bedienungen bei den Restaurants hätten jeden noch so grimmigen Schweizer geschlagen. Die Eisverkäuferin sagte doch tatsächlich: Nicht mal reden könnten sie, obwohl wir sehr artig wiederholt haben was wir möchten. War vielleicht nicht unser Tag, morgen wird’s besser.

Via Alpina

Ab dem 8. August sind wir wieder unterwegs. Wir werden in Triest den roten Weg des Via Alpina starten. Wir werden circa 2 Monate unterwegs sein und hoffen möglichst weit zu kommen.

Die Strecke von Triest nach Monaco ist 2540 Kilometer lang und überwindet ungefähr 142.000 Höhenmeter und hat 120 Tagesetappen.

Swiss Trans Trail Tag 11 12.August 2022 Schangnau – Schaffhausen im Emmental

Am nächsten Tag zogen wir frühmorgens los.

Im Dorfladen von Schangnau hatte es einen sehr schön eingerichtet Sitzecke um zu verweilen. Die nette Verkäuferin servierte uns einen Kaffee und Gipfel, mit einem Lächeln. Auch hatte es ein Buch mit Fotos vom Emmental, dass der Besitzer vom Geschäft gemacht hat auf seinen Wanderungen. Das war wirklich toll solche kleine Dinge machen es aus, dass wir uns wohl fühlen.

Danach führte der Weg über Wiesen und Alpweiden bei extrem heissen Wetter. Den ganzen Tag brannte die Sonne bei über 30 Grad auf uns nieder.

Emmental

Bei einem Bauernhof wollten wir etwas kaufen. Die Leute grüssten nicht mal. Selbst die Kinder brachten kein hallo oder Grüzi raus. Die Preise unglaublich hoch, fast schon wucher. Zum Beispiel für eineinhalb Liter Rivella 10 Franken ohne Sitzgelegenheit oder Schatten. Wir gingen weiter ohne etwas zu konsumieren. Alles muss man ja nicht gut finden. Im nächsten Dörfchen Eggiswil gingen wir in die Bäckerei, tranken und assen eine Kleinigkeit.

Wenn wir unterwegs sind , jemanden Grüssen und es kommt nichts zurück. Machen wir’s selber.

Andy: „Hallo wie geht’s.“ Ich: „Geht dich nichts an!“ oder freundliche Version: „Sehr gut und Ihnen Danke der Nachfrage“.

Sorgt meistens für noch mehr Unfreundlichkeit, aber wir hatten Spass und dass ist ja die Hauptsache finden wir. Wir liefen sehr schnell ohne grosse Pausen. Unser Ziel war Möglichst viel km pro Tag zu machen.

Danach führte der Weg über diese Hügelkette und hinunter nach Langnau. Im Dorfladen kamen wir mit Barbara ins Gespräch.

Wieder eine nette Person kennen gelernt. Sie gab uns Erdbeeren und Käse zum Probieren. Sehr lecker, wir hatten gleich beides auch gekauft. Dies war unser Nachtessen; Käse und Erdbeeren

Danach liefen wir durch kleinere Siedlungen meistens Bauernhöfe bis wir auf einen Hügel unser Zelt stellten. Es war schon dunkel so stellten wir das Zelt an den Waldrand. Sehr schöne Aussicht hatten wir aufs Schaffhausen i.E.

Gewandert waren wir 49 Kilometer und 1200 Höhenmeter. Nicht schlecht wir können ohne grosse Probleme über vierzig Kilometer zurücklegen.

Swiss Trans Trail Tag 10 11. August 2022 Giswil- Schangnau

Morgens um fünf Uhr aus dem Bett. Pferde und Hühner bei uns Zuhause versorgt und ab auf das erste Postauto . Mit dem Zug um sechs Uhr mit mehrmaligem umsteigen bis Gisiwil. Um neun Uhr wanderten wir in Giswil los auf dem Schacherseppli – Weg.

Vorbei führte der Weg an einem Bauernhof, der eine ganze Herde Bisons hält und das in der Schweiz und nicht in Amerika.

Aussicht nach 1250m Aufstieg: Brienzer Rothorn,Sarnersee und Giswilerstock

Der Aufstieg zum Übergang nach Sörenberg stieg knackige 1250 Höhenmeter auf 1734 MüM an. Hier war es richtig treppensteigen Halb oben Frühstückten wir auf einer Wiese mit Sicht auf den Sarnersee.

Auf diesem Wege wurde früher das Holz in einer Rutsche den Hang runter befördert. Die Rutsche konnte man teilweise noch erkennen.

Alles was mit Holz oder Bäumen zu tun hat interessiert Andy, dort wird immer verweilt, gelesen wenn es eine Infotafel hat. So dauerte die Wanderung durch den Wald etwas länger, war aber auch ein gesunder Wald mit teilweise sehr alten Bäume.

Der Nachmittag war es ein entspanntes wandern durch Sörenberg mit all den Bauernhäusern. Aber auch hier waren die Wiesen sehr trocken und das Wasser fehlte in den kleinen Bächen. Für das Vieh hatten die Landwirte überall Wasser bereitgestellt. Am Abend suchten wir den Campingplatz. Ein Anwohner fragte uns ob wir uns verlaufen hätten. Wir beide nein sicher nicht und fragten, wie weit es noch wäre bis zum Campingplatz. Er lachte und erklärte uns den Weg. Wir waren vielleicht ein Wenig auf dem falschen Weg unterwegs gewesen. Nach einer Stunde konnten wir das Zelt stellen und duschen.

Der Campingplatzbesitzer war nett für ein Schweizer fast schon gesellig, nein im ernst. Wenn du für eine Weile in Amerika unterwegs warst, fragst du dich in der Schweiz manchmal über die fehlende Gastfreundschaft.

Swiss Trans Trail Tag 9 3. August 2022 Kerns -Giswil

An diesem Morgen wanderten wir im Dunkeln los, nicht dass wir von jemandem entdeckt werden. Weil gefragt hatten wir niemanden gestern, ob es in Ordnung sei mit dem Schlafplatz. Wichtig ist immer das man alles so verlässt, wie man es vorgefunden hat. Noch besser wäre, wenn man jemanden fragen könnte ob es in Ordnung ist.

Wir sahen an diesem Tag den Pilatus, den Sarnersee und das Brienzer Rothorn. Das ist wirklich extrem in der Schweiz es kommt alles so nahe aufeinander wir hatten extrem viel zu diskutieren, ich möchte jede Info Tafel lesen. Andy verzweifelte fast, da er Kilometer machen möchte und ich soviel Info, dass der Tag viel zu kurz war.

Der Weg ging über Feldwege zu einer Kapelle in St. Niklausen hoch. Dort assen wir gemütlich Frühstück. Ein Bauer war in der Kapelle. Er hatte den Boden in der Kapelle repariert. Er gesellte sich zu uns und hatte viel über die Gegend zu erzählen. Er erklärte uns, dass es auch hier schwierig ist für Jungbauern ihre Betriebe zu vergrössern. Das fiel uns auch auf, dass es klein Betriebe sind. Aber Erstaunlich ist, wie gut die Gebäude erhalten sind und wie gepflegte die Weideflächen sind. Die Kühe sehen aus wie frisch aus der Waschtrasse. Es ist schon recht Erstaunlich wie viel Arbeit dass die Bauern hier leisten.

Nach einer längeren Pause wanderten wir weiter auf dem Weg von Bruder Klaus. Der Einsiedler Niklaus von Flüe wurde im Jahr 1417 in einer Bauernfamilie geboren und lebte später als Einsiedler in diesem Tal.

Wir laufen an seiner Kapelle vorbei. Die Ranftschlucht die bis heute ein bekannter Wallfahrtsort ist. Wir stiegen aus dieser schönen Schlucht hoch bis nach Flüeli. Da es so heiss war hatten wie ziemlichen Durst. In diesem kleinen Dorf kauften wir uns zu trinken. Vor dem Laden leeren wir gleich mal eine anderthalb Liter Flasche und eine Tafel Schokolade musste auch noch sein.

Danach folgte wieder mehrheitlich Asphalt laufen bis nach Sachseln am schönen Sarnersee und dort schon wieder eine Pause mit Glace.

Kirche von Sachseln

Es war wunderschönes Wetter und wir genossen noch ein Bad zur Erfrischung. Danach ging alles am Sarnersee entlang. Weil wir (beziehungsweise Rosa) so getrödelt hatten, blieb uns nichts anderes übrig als in Giswil den Heimweg anzutreten.

Wir wollten eigentlich bis Sörenberg laufen bei diesem Abschnitt.Der Aufstieg nach Sörenberg hätte noch gut 5 Stunden gedauert, aber dann hätten wir keine Busverbindung mehr gehabt zurück nach Giswil.